Europas größter zusammenhängender Leerstand - DIE LINKE. / Die PARTEI fordert Aufklärung um Studentenstadt

Arbeit & SozialesMietenPressemitteilung

Die Studentenstadt München ist eine Geisterstadt. Mit fast 1.500 leerstehenden Wohnungen erinnert das Areal kaum mehr an seine ehemaligen Bewohner*innen. Und dabei stehen die Großbauten schon länger leer, als es die Stadtverwaltung annahm. Ein ganzes Jahr dauerte es, dass das Sozialreferat von den Leerständen, die schon vor 2021 begannen, Wind mitbekam.

Dieser dramatische Zustand der Studierenden in München verstärkt die sowieso brisante soziale Ungleichheit unter ihnen. Ohne günstigen Wohnraum wird es für mehr und mehr Menschen aus ärmeren Bevölkerungsschichten schwierig, an Münchens Universitäten zu studieren. Nun wurde die BayernHeim von der Landesregierung mit der Sanierung betraut. Ebenjene Bayernheim, die noch nie solch eine Sanierung durchgeführt hat und dem Wohnungsbauzielen in Bayern miserabel nachhinkt.

Stefan Jagel, Fraktionsvorsitzender der Stadtratsfraktion DIE LINKE. / Die PARTEI kritisiert heftig: „Wir können diesen Leerstand nicht länger akzeptieren: München braucht Wohnraum für junge Menschen in der Ausbildung! Dass nun die BayernHeim sich drum kümmern soll, ist ein müder Witz der Faschingsclowns aus der Staatskanzlei – dieses Projekt ist so von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Die Stadt München muss sich hier für ihre Studierenden stark machen!“.

Aus diesen Gründen fordert die Stadtratsfraktion mit einer Anfrage die Aufklärung um den Leerstand und mit einem Antrag das Einschreiten Münchens gegen den Leerstand. Antrag und Anfrage finden Sie hier: