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Sozialwohnungsbau in München vor dem Aus

Der Fördertopf der bayerischen Staatsregierung für den sozialen Wohnungsbau ist komplett leer. Der daraus resultierende Fördermittelstopp ist eine Katastrophe. Wohnungsbauunternehmen, die Sozialwohnungen bauen, haben durch das Finanzierungschaos beim Freistaat Bayern keine Planungssicherheit mehr.

Der Fördertopf der bayerischen Staatsregierung für den sozialen Wohnungsbau ist komplett leer. Der daraus resultierende Fördermittelstopp ist eine Katastrophe. Wohnungsbauunternehmen, die Sozialwohnungen bauen, haben durch das Finanzierungschaos beim Freistaat Bayern keine Planungssicherheit mehr.

Gerade München kann sich keine weitere Verzögerung beim Bau von Sozialwohnungen mehr leisten. In den nächsten fünf Jahren werden über 4.000 Sozialwohnungen aus der Sozialbindung fallen. Gleichzeitig warten aktuell ca. 23.000 Haushalte auf einen geförderten Wohnraum.

Fraktionsvorsitzender im Münchner Stadtrat Stefan Jagel (Die Linke) ist entrüstet: „Die bayerische Staatsregierung scheint nicht zu realisieren, welche katastrophalen Auswirkungen ihre Politik auf die Landeshauptstadt hat. Wenn es keine Förderungen mehr gibt, wird auch kein sozialer Wohnraum mehr gebaut. Das wäre fatal. Jede weitere Verzögerung verschärft die soziale Lage in der Stadt und trifft vor allem Menschen mit geringem Einkommen.“

Eine Anfrage der Fraktion soll nun Klarheit über die Konsequenzen des Fördermittelstopps in München verschaffen.

Fraktionsvorsitzender im Münchner Stadtrat Stefan Jagel (Die Linke) abschließend: „Wir wollen jetzt wissen, was der Fördermittelstopp des Freistaates für Auswirkungen auf die Situation in München hat, und erwarten vom Oberbürgermeister dringend eine Klärung der Situation bei der bayerischen Staatsregierung.“

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