Mieter sind nicht schuld an Heizkosten! Aussagen von Dietl sind Schlag ins Gesicht für Mieter! Linke fordert öffentliche Entschuldigung
Nachdem Mieter*innen der Münchner Wohnen teilweise bis zu 5.000 Euro Heizkosten nachzahlen mussten und daraufhin Einspruch eingelegt hatten, ist die dritte Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Münchner Wohnen Verena Dietl in den Gegenangriff gegangen, anstatt Verständnis für die Belange der Mieter*innen zu zeigen. TZ / Merkur berichteten, dass Dietl die Schuld für die hohen Heizkosten bei den Mieter*innen sieht.
Nach Rücksprache mit den Betroffenen ist unserer Fraktion klar, dass die Mieter*innen sich durch die Aussagen von Dietl vor den Kopf gestoßen fühlen, denn so hohe Nachzahlungen treffen die Mieter*innen der Münchner Wohnen hart.
Fraktionsvorsitzender im Münchner Stadtrat Stefan Jagel, Die Linke, findet deutliche Worte: „Viele Betroffene haben sich in den letzten Wochen verzweifelt an die Fraktion gewendet, da ihnen die Münchner Wohnen nicht die nötige Unterstützung bietet. Diesen Menschen jetzt vorzuwerfen, sie seien selber schuld, ist ein Schlag ins Gesicht und einer Sozialbürgermeisterin absolut unwürdig. Deshalb fordere ich eine öffentliche Entschuldigung.“
Hintergrund für die hohen Nachzahlungen ist der teure Gasvertrag, den die Münchner Wohnen mit den SWM abgeschlossen hat, fehlende Zähler, und im konkreten Fall im Hasenbergl verpufft ein Großteil der Wärme in der Wohnanlage, bevor er zu den Heizungen gelangt. Zusätzlich dazu stehen seit einiger Zeit Rückmeldungen aus. Für keines dieser Probleme liegt die Schuld bei den Mieter*innen. Die Verantwortung dafür liegt bei der Münchner Wohnen.
Stefan Jagel, Die Linke, tobt: „Nach einem Jahr Heizkosten-Abzocke muss dieser Saustall jetzt endlich ein Ende finden.“

