Auf Druck der Linken: Ende der Börsendatierten Gaspreise in Sicht

Jahrelang hat Die Linke im Münchner Stadtrat die Gasverträge angeprangert, die das städtische Wohnungsunternehmen „Münchner Wohnen“ abgeschlossen hatte. Die Heizkosten für tausende Mieter*innen explodierten in den letzten beiden Jahren, da diese Verträge an die Börse gekoppelt und dadurch extrem schwankend sind. 

Nun hat der Planungsausschuss in seiner heutigen Sitzung die Münchner Wohnen beauftragt, nachhaltigere Alternativen zu diesen Gasverträgen zu finden. 

Planungspolitische Sprecherin Brigitte Wolf (Die Linke) kommentiert: „Dass Mieter*innen der Münchner Wohnen durch diese Verträge teilweise vierstellige Nachzahlungen hatten, hat im Stadtrat lange niemanden interessiert. Nur durch unseren Druck wurde bekannt, dass die börsengekoppelten Gasverträge schuld an diesen hohen Nachzahlungen waren. Der heutige Änderungsantrag geht in die richtige Richtung.“