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DIE LINKE. fordert: ANTI-CORONA-GUIDES für München!

Für eine sozial gerechte Corona-Bekämpfung

Seit Wochen sehen wir die Kliniken wieder im Ausnahmezustand – die Kapazitäten sind erschöpft, die Ressourcen eng begrenzt und in der Landeshauptstadt droht die Triage. Aus diesem Grund fordern Intensivmediziner*innen dringend, die Impfquote zu erhöhen! Mit Blick auf die Patient*innen auf den Intensivstationen lässt sich eine überdurchschnittliche Zahl an Menschen aus ärmeren Bevölkerungsschichten und Menschen mit Migrationshintergrund feststellen. Diese Menschen leben oft in beengten Wohnverhältnissen und haben selten die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Und ebenso besteht hier zum Teil eine sprachliche Barriere, um über die Schutz-Vorgehensweisen und Impfmöglichkeiten informiert werden zu können.

Gegen diese soziale Ungleichheit, dass die Ärmsten auch in der Pandemie am stärksten betroffen sind, und für eine starke Pandemie-Bekämpfung braucht es Kommunikationsstrategien vor Ort - in den Stadtvierteln - direkt beim Menschen! Deswegen fordert die Stadtratsfraktion DIE LINKE. / Die PARTEI die Einrichtung von Anti-Corona-Guides für München. Diese mehrsprachigen Mitarbeiter*innen sollen vor Ort den Menschen helfen, an Informationen zu kommen und sich schützen zu können. Zudem müssen in den benachteiligten Stadtvierteln, in denen unterdurchschnittlich wenige Arztpraxen vorhanden sind, diese Arztpraxen mit ausreichend Impfstoff versorgt werden, um die erhöhte Nachfrage pro Praxis bearbeiten zu können.

Dazu Stefan Jagel, der Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion: „Die Impfstrategie der LHM hat schon viel getan, doch in dem Aspekt der Sprachbarrieren und Zugänge zu Informationen wie Impfungen in den ärmsten Vierteln muss sie dringend eingreifen. Jetzt liegen schon viele Menschen auf den Intensivstationen, die zu den sozial Schwächsten gehören. Gerade mit ihnen, die auf engem Raum leben und selten ins Homeoffice können, müssen wir stärker in Kommunikation treten und dabei für Impfungen werben!“

 

Den Antrag zur dringlichen Behandlung im Gesundheitsausschuss der Stadtratsfraktion DIE LINKE./ Die PARTEI finden Sie im Anhang zu dieser Mitteilung. Ebenso finden Sie dabei einen Dringlichkeitsantrag für die Vollversammlung am 25.11.2021, in der die Fraktion eine Einmalzahlung für FFP2 Masken für Sozialleistungsbeziehende fordert.


https://www.dielinke-muenchen-stadtrat.de/aktuelles/detail/impfstrategie-erweitern-anti-corona-guides-unterstuetzend-einsetzen/

https://www.dielinke-muenchen-stadtrat.de/aktuelles/detail/sozialleistungsbeziehende-waehrend-der-vierten-welle-nicht-sozial-isolieren-einmalzahlung-fuer-ffp2-masken-ueber-bund-und-laender/

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