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Linke für volle Transparenz bei EM-Ticket-Skandal

Insgesamt 2029 Tickets soll die Stadt München von der UEFA für Spiele der Fußballeuropameisterschaft vorgekauft haben, so berichtet die Rechercheplattform Correctiv.org und FragDenStaat[1]. Auch wenn der volle Ticketpreis bezahlt wurde, betrachten Expert*innen die Annahme solcher Angebote bei einer so hohen Nachfrage als bedenklich und sehen darin eine Schädigung der Glaubwürdigkeit der Kommunalpolitik. Aus diesen Gründen haben Städte wie Hamburg, Frankfurt am Main und Leipzig die Tickets UEFA nicht angenommen.

Die Fraktion Die Linke / Die PARTEI möchte mit einer Anfrage Licht ins Dunkel bringen und wissen, warum es keine Bedenken der Antikorruptionsbeauftragten in München gab und wer alles von dem Angebot profitiert hat.

Fraktionsvorsitzender im Münchner Stadtrat Stefan Jagel, Die Linke, erklärt dazu: „Es kann nicht sein, dass die Stadt München so begehrte Tickets annimmt, die auf dem Markt zu horrenden Preisen angeboten werden und sich nichts dabei denkt. Gerade im Lichte der Korruptionsvorwürfe gegen die FIFA und die UEFA, hätten hier alle Alarmglocken losgehen müssen. Wir erwarten eine Aufklärung.“

 

Hier gehts zur Anfrage im RatsInformationsSystem: https://risi.muenchen.de/risi/antrag/detail/8697339

 


[1]https://correctiv.org/aktuelles/wirtschaft/2024/07/03/exklusive-tickets-em-2024-angebot-uefa-muenchen-berlin/

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