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Buchvorstellung und Diskussion mit Ulrich Schneider

Deutschland hat versagt, schreibt Ulrich Schneider.

Die Bundesrepublik steht mit Corona, Energiekrise und explodierenden Lebenshaltungskosten vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte. Bis dahin unvorstellbare Summen wurden in zahllosen Entlastungspaketen
für Wirtschaft und Bürgerinnen ausgegeben.

Und doch gelang es nicht, diese Gesellschaft in ihrer Krise zusammenzuhalten.
Das Ergebnis ist ein sozial noch tiefer in Arm und Reich gespaltenes Land, eine
Mittelschicht in Angst vor dem sozialen Abstieg und ein Auftrieb rechtsradikaler
Kräfte, wie man ihn in Deutschland nicht mehr für möglich gehalten hätte.

Schneider nimmt eine schonungslose Abrechnung mit der Krisenpolitik von Großer Koalition und Ampel vor: Warum waren unsere Regierungen nicht zu einem solidarischen und zielgenauen Krisenmanagement fähig? Welche Rolle spielen die Abgeordneten des Deutschen Bundestages?Welche Rolle spielt die Armutslobby aus Gewerkschaften und Sozialverbänden?

Und warum ist es so schwierig, eine Bewegung gegen die Armut zu initiieren?

Ulrich Schneider war Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes mit Sitz in Berlin und ist auch als freier Autor, Berater und Sozialexperte tätig. Er ist Autor verschiedener Publikationen zu Armut in Deutschland, Verantwortung des Sozialstaates und soziale Gerechtigkeit.

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 15.10.2024. um 19 Uhr im Kultur im Trafo, Nymphenburger Straße 171A, München

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