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SWM gibt Druck nach und senkt Strompreise. Trotzdem immer noch zu teuer

Wie seit heute bekannt ist, senken die Stadtwerke München (SWM) ihren Strompreis ab April wieder um 10 ct/kWh.

Noch im Oktober haben die SWM die Strompreisexplosion angekündigt. Hundertausende Kunden der SWM wurden in den letzten Wochen per Post darüber informiert. Viele Menschen waren davon geschockt und sind seitdem in Sorge, wie sie dies bezahlen sollen. DIE LINKE / Die PARTEI kritisiert schon seit Wochen die extrem hohen Energiepreise der SWM. Mit Erfolg, denn der Druck zeigt offensichtlich seine Wirkung.

Der Fraktionsvorsitzende Stefan Jagel: „Die Strompreise werden wegen des öffentlichen Drucks auf die SWM wieder sinken. Mit knapp 52 ct/kWh zählt München aber weiterhin zu den teuren Städten. Mehr als 10 Cent teurer als Hamburg und Berlin. Das darf nicht der Anspruch eines kommunalen Unternehmens sein. Eine riesige Erleichterung für Hunderttausende Menschen, besonders für diejenigen deren Einkommen kaum für die Miete reicht. Wir fordern weitere Preissenkungen und insb. einen Sozialtarif.“

Keine andere Fraktion im Rathaus hinterfragt die hohen Energiepreise der SWM. Sie kommen ihrer Pflicht gegenüber den Münchner*innen nicht nach und müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, hier zu schlafen. Angesichts der dramatischen Folgen für viele Menschen ist das ein untragbarer Zustand. Die intransparente und unsoziale Preispolitik der SWM muss endlich Konsequenzen haben. Auch bei der Fernwärme und beim Gas müssen die Preise nun runter. Denn auch hier sind die SWM am teuersten im Großstadtvergleich. Unsere Fraktion wird den Finger auch weiterhin in die Wunde legen.

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Pressekontakt:

Marc Ortmann

marc.ortmann@muenchen.de