Welt-AIDS-Tag 2025

Zum diesjährigen Welt-AIDS-Tag warnt die Fraktion Die Linke / Die PARTEI vor drohenden Kürzungen im Bereich der Präventions- und Testangebote. Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass HIV weiterhin eine ernstzunehmende gesundheitliche Herausforderung darstellt – auch in München. Die Zahlen der Neuinfektionen steigen und Einrichtungen in der Stadt verzeichnen eine deutlich höhere Nachfrage nach Beratung und Testmöglichkeiten.

Die Linke betont, dass Präventionsarbeit, Aufklärung und niedrigschwellige Testangebote entscheidend sind, um Infektionen zu verhindern und Betroffene frühzeitig zu erreichen. Einrichtungen, wie die Münchner Aidshilfe oder städtische Beratungsstellen bieten dabei unverzichtbare Unterstützung – sowohl medizinisch als auch psychosozial. Gerade junge Menschen, LGBTQIA+-Personen, Sexarbeitende oder Menschen mit unsicherem Aufenthaltsstatus sind auf verlässliche und anonyme Angebote angewiesen.

Der Fraktionsvorsitzende Stefan Jagel (Die Linke) erklärt: „Steigende HIV-Zahlen sind ein deutliches Signal: Wir dürfen bei Prävention und Beratung nicht sparen. Kürzungen gefährden Menschenleben. Die Stadt muss Test- und Beratungsangebote absichern und ausbauen – nicht abbauen. Solidarität und Gesundheitsvorsorge dürfen kein Opfer von Haushaltskürzungen werden.“

Die Fraktion Die Linke fordert deshalb:

•             Keine Kürzungen bei Präventions-, Test- und Beratungsangeboten in der Stadt München

•             Finanzielle Absicherung und Ausbau der bestehenden anonymen und niedrigschwelligen Angebote

•             Stärkung der kommunalen Gesundheitsstrukturen, um Menschen in besonders vulnerablen Lebenssituationen besser zu erreichen

•             Mehr Aufklärungsarbeit in Schulen, Jugendeinrichtungen und öffentlichen Räumen, um Stigmatisierung zu bekämpfen und Wissen zu stärken

Der Welt-AIDS-Tag erinnert daran, dass Solidarität unteilbar ist. Eine moderne, verantwortungsvolle Gesundheitspolitik muss sicherstellen, dass alle Menschen Zugang zu Prävention, Beratung und Schutz haben – unabhängig von Herkunft, Identität oder sozialer Lage. Die Linke im Stadtrat München setzt sich dafür ein, dass die Stadt ihrer Verantwortung gerecht wird und niemanden zurücklässt.

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