Upskirting Skandal auf der Wiesn: Linke fordert stärkeren Fokus auf die Täter
Das Desaster um Upskirting auf der Wiesn hat bis jetzt ungekannte Dimensionen angenommen. Wie die Recherchen der Süddeutsche Zeitung zeigen, wurden zehntausende Videos, in denen Frauen* im Teufelsrad unter den Rock gefilmt wurde, online gestellt und damit Geld gemacht. Bisher werden vor allem die Betroffenen aufgerufen, sich vor Upskirting zu schützen: Frauen* sollten etwa kurze Hosen unter dem Rock tragen. Im Teufelsrad werden Radlerhosen mittlerweile gratis vergeben. Es ist Zeit, die Täter in den Fokus zu nehmen. Stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Liliana Parente, Die Linke, kommentiert dazu: „Wir reden immer nur darüber, wie sich Frauen* schützen können. Wir müssen aber endlich gegen die vorgehen, die diese Straftaten begehen! Upskirting is a Crime und keine Lappalie.“ Die Fraktion Die Linke fordert heute in einem Antrag, dass der Oberbürgermeister die Plattformen, auf denen diese Videos veröffentlicht wurden, einbestellt und das direkte Gespräch sucht. Stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Liliana Parente, Die Linke, abschließend: „Mitverantwortlich sind die Plattformen, die nicht entschlossen genug dagegen vorgehen. Meta sitzt doch in München. Ich erwarte mir von einem grünen Oberbürgermeister, dass er den Konflikt mit Meta und Co nicht scheut, sondern klarmacht, dass gehandelt werden muss.“ Fraktionsvorsitzender Stefan Jagel, Die Linke, nimmt die Stadt als Veranstalterin in die Pflicht: „Die Wiesn ist eine städtische Veranstaltung und deshalb sind nicht nur die Schausteller*innen, sondern letztendlich die Stadt für die Sicherheit von Frauen* verantwortlich und dafür, konsequent gegen Täter vorzugehen. Die Schausteller*innen dürfen nicht alleine gelassen werden.“
