Scheibchenweise Olympiakosten – weiterhin keine Förderung
Schritt für Schritt wird immer mehr bekannt, wie viel städtische Gelder die olympische Bewerbung verschlingen wird. In der heutigen Beschlussvorlage sind bis 2029 15-20 Millionen Euro Bewerbungskosten veranschlagt, davon knapp drei Millionen Euro nur Personalkosten.
Fraktionsvorsitzender, Stefan Jagel, Die Linke, kritisiert das Finanzierungskonzept: „Während in jeder Vorlage von immer neuen Kosten die Rede ist, warten wir immer noch auf konkrete Zusagen von Land und Bund. Woher das ganze Geld kommen soll, weiß nach wie vor niemand. Nach aktueller Planung fehlt es an anderer Stelle.“
Zu Zeiten, in denen die Stadt jeden Cent dreimal umdreht, ist außerdem auffällig, wie großzügig hier Geld eingeplant wird.
Fraktionsvorsitzender, Stefan Jagel, Die Linke, kommentiert dazu: „Wir diskutieren im Stadtrat über 7.000 Euro und werden am Ende abgelehnt während hier einfach mal so 15 bis 20 Millionen veranschlagt werden, ohne das groß in Frage zu stellen. Bei dieser Stadtratsmehrheit gelten zwei verschiedene Mentalitäten: Olympia und alles andere.“

