Nach zwei Jahren: Horror-Heizkosten im Hasenbergl werden zurückgezahlt
Der gemeinsame Kampf gegen die hohen Heizkostennachzahlungen bei der Münchner Wohnen nimmt nun endlich ein positives Ende für hunderte Mieter*innen im Hasenbergl. Überhöhte Heizkosten aus den Jahren 2022 und 2023 mit Rechnungen von bis zu 12.000 € für nur ein Jahr müssen dort für alle Betroffenen mit extrem hohen Heizkosten erstattet werden. Die Münchner Wohnen hatte sich lange dagegen gewehrt. In der Spitze wird ein einzelner Haushalt eine Rückzahlung von 15.000 Euro erhalten. Stadtrat Christian Schwarzenberger, Die Linke, kommentiert dazu: „Die Geschichte zeigt, dass sich Mieterinnen und Mieter nicht alles gefallen lassen müssen. Es lohnt sich, sich zusammen zu schließen und gegen Ungerechtigkeiten vorzugehen. Ich bin sehr glücklich, dass sich die Ausdauer der Betroffenen gelohnt hat.“ Grund für die extremen Heizkosten war ein veraltetes Einrohrsystem, über das über 80% der Wärme verloren gingen. Lange wurde den Mieter*innen die Schuld für die hohen Kosten gegeben. Im letzten Jahr hat sich Alt-OB Dieter Reiter dann dafür offiziell entschuldigt und schnelle Rückzahlungen gefordert. Stadtrat Christian Schwarzenberger, Die Linke, abschließend: „Anstatt unseren Einschätzungen zu den Nachzahlungen jahrelang zu widersprechen, hätte sich die Münchner Wohnen und die Stadtratsmehrheit frühzeitig um einen korrekten Umgang mit den Mieterinnen Mietern bemühen können. Dadurch hätte man allen viel Zeit und Ärger ersparen können.“
