Erfolg für das Münchner Taxi-Gewerbe: München führt Mindestfahrpreise für Uber und Co ein

Endlich hat der Münchner Stadtrat eine längst überfällige Entscheidung zu Gunsten des Taxigewerbes getroffen.

Fahrdienst-Plattformen wie Uber & Co. haben in den letzten Jahren durch ungleiche Wettbewerbsbedingungen das Taxi-Gewerbe in München immer weiter verdrängt. Mit Dumping-Löhnen und schlechten Arbeitsbedingungen wurden die Preise künstlich niedrig gehalten.

Nun hat der Stadtrat Mindestpreise eingeführt, um diesem unfairen Wettbewerbsvorteil etwas entgegensetzen. Damit folgt die Stadtratsmehrheit unter anderem einer Forderung der Linken im Münchner Stadtrat.

Fraktionsvorsitzender im Münchner Stadtrat Stefan Jagel, Die Linke, kommentiert die Einführung von Mindestpreisen: „Die heutige Entscheidung des Stadtrats ist ein Erfolg für alle Taxifahrer*innen in München. Letztes Jahr sah es noch so aus, als würde die SPD vor dem Druck der Unternehmen einknicken. Wir sind froh, dass eine Mehrheit im Stadtrat nun das Taxigewerbe mit diesem Beschluss stärken.“ 

Die Vorlage wurde letztes Jahr vertagt, nachdem die Unternehmen und der US-Konsul Druck auf den Stadtrat ausgeübt hatten. 

Fraktionsvorsitzender im Münchner Stadtrat Stefan Jagel, Die Linke, anschließen: „München muss nicht nur für die Menschen, die Taxi-Service nutzen, leistbar sein, sondern auch für die, die das Taxi steuern. Viel zu oft, versuchen Großunternehmen, Arbeitnehmer*innenschutz zu umgehen. Als Kommune müssen wir alle Werkzeuge, die uns zur Verfügung stehen, nutzen, um das zu verhindern. “