Auch untere Einkommen sind betroffen – Keine Konsolidierung auf Kita-Kosten!
Entgegen den Versprechen von Oberbürgermeister Dominik Krause, beschließt die Regierungskoalition die Wiedereinführung der Kita-Gebühren: Ab einem jährlichen Netto-Haushaltseinkommen von 50.000 Euro.
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Liliana Parente, Die Linke, kommentiert diese Entscheidung: „Wer zwischen 50.000 und 60.000 Euro im Jahr zur Verfügung hat, muss in Zukunft für Kita und Krippenplätze zahlen. Das ist eine Busfahrerin und eine Pflegekraft in Teilzeit. Wen genau meinte Krause, als er gesagt hat, Menschen mit mittlerem Einkommen werden nicht zusätzlich belastet?“
Einzig Haushalte mit einem Jahreseinkommen von unter 50.000 Euro werden bei städtischen Kitas nicht zusätzlich belastet. Mit 5.000 Euro weniger ist eine vierköpfige Familie mit zwei Kindern im Kita-Alter bereits für freiwillige Leistungen der Stadt zulässig.
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Liliana Parente, Die Linke, fordert: „Gerade bei so hohen Lebenshaltungskosten wie in München muss kostenfreie Betreuung ab dem ersten Lebensjahr für alle Kinder gelten.“

