13-jähriges Chaos bei Großmarkthalle endet im Desaster – Stadtregierung muss jetzt endlich handeln

Nachdem sich die Stadtspitze jahrelang im Kreis gedreht hat und dadurch Millionen verschleudert wurden, ist es nun endlich an der Zeit, einen klaren Plan aufzustellen. 

Wie bereits beim Gasteig, ist auch bei der Großmarkthalle das Investorenmodell krachend gescheitert. Das Umschwenken von einem städtischen Bauprojekt hin zu einem Investorenmodell hat die Stadt Millionen gekostet – und jeder Monat zählt nun, um den Großmarkt zu erhalten. 

Fraktionsvorsitzender im Münchner Stadtrat Stefan Jagel, Die Linke, erklärt dazu: „Und schon wieder ist die Stadt gegen die Wand gefahren, weil sie sich auf Investoren verlassen hat. Wie auch beim Gasteig, muss jetzt eine städtische Tochtergesellschaft den Umbau vorzunehmen – Daran führt kein Weg vorbei. Deshalb wollen wir eine schnelle Lösung unter Einbindung der Händler und keine weiteren Machbarkeitsstudien“ 

Der Großmarkt München beliefert knapp 20 Millionen Menschen und ist in München Teil der Daseinsvorsorge. Ohne ihn gäbe es deutlich weniger Angebot und deutlich teurere Produkte in München. 

Fraktionsvorsitzender im Münchner Stadtrat Stefan Jagel, Die Linke, abschließend: „Der Großmarkt muss den Münchnerinnen und Münchner unbedingt erhalten bleiben. Je länger jetzt gewartet wird, desto teurer wird es für uns alle. Wir wollen 2030 einen fertigen neuen Großmarkt sehen.“ 

Mit einem Antrag will die Fraktion nun die Stadtregierung zum Handeln bewegen. Eine Anfrage soll herausfinden, wie viel Geld dieses über 13 Jahre andauernde Chaos der Stadtspitze verschlungen hat.