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Stellplatzschlüssel im geförderten Wohnungsbau reduzieren

Mit einem Änderungsantrag zur Beschlussvorlage "Wohnen in München IV" wollte Stadträtin Brigitte Wolf eine Reduktion des Stellplatzschlüssels im geförderten Wohnungsbau und bei KomPro/B-Häusern erreichen.

Mit einem Änderungsantrag zur Beschlussvorlage "Wohnen in München IV" wollte Stadträtin Brigitte Wolf eine Reduktion des Stellplatzschlüssels im geförderten Wohnungsbau und bei KomPro/B-Häusern erreichen. Diesem Anliegen schloss sich sowohl im Planungsausschuss als auch in der Vollversammlung lediglich die Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen / Rosa Liste an.


München, 1. Oktober 2008

Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung am 1.10.2008:

Änderungsantrag zum TOP 5: Wohnen in München IV

Der Stadtrat möge beschließen:

Punkt 7 des Antrags der Referentin (Stellplatzschlüssel) wird wie folgt geändert:

a) Im Rahmen des KomPro / B beträgt der Stellplatzschlüssel im ganzen Stadtgebiet 0,3

b) Im Rahmen des München Modell (Miete und Mietgenossenschaften) wird der Stellplatzschlüssel auf 0,8 festgesetzt.

Begründung:

Zu a) Laut Stellungnahme des Sozialreferates würde bereits ein Stellplatzschlüssel von 0,2 der bestehenden Auslastung gerecht. Da die Belegungsbindung mindestens 40 Jahre beträgt, ist nicht davon auszugehen, dass sich daran langfristig etwas ändern würde.

Zu b) Um Wohnprojekte mit reduziertem Stellplatzschlüssel zu ermöglichen, insbesondere für Wohnprojekte wie z.B. „autofreies Wohnen“ sollte auch hier der globale Ansatz reduziert werden. Zudem wohnen auch im München Modell häufig Menschen, die sich ein eigenes Auto gar nicht leisten können.

Brigitte Wolf
Stadträtin der LINKEN.


Stichwort: 081001_PLA_BW_AntragStellplaetze

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