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Solidarität mit streikenden Brauern

Orhan Akman

Stadtrat Orhan Akman überbringt Solidaritätserklärung der LINKEN im Stadtrat München.

Mit Arbeitsbeginn am 4. März haben die Beschäftigten der Frühschicht der Paulaner Brauerei ihre Arbeit niedergelegt. Grund des Warnstreiks sind die stockenden Tarifverhandlungen für die rund 10.000 Beschäftigten in den bayerischen Brauereien. Die Gewerkschaft Nahrung- Genuss- Gaststätten (NGG) fordert sechs Prozent mehr Lohn und eine Übernahme der Auszubildenden für zwölf Monate. Die Arbeitgeber wollen aber nur 1,7 Prozent mehr Lohn zahlen.

Orhan Akman, Stadtrat der LINKEN besuchte die Streikenden in der Früh vor dem Betriebstor und erklärte sich solidarisch mit den Beschäftigten. „1,7 Prozent mehr Lohn, das ist ein Hohn“ rief Orhan Akman den Beschäftigten zu und erhielt große Zustimmung der Streikenden. Akman verlangte, dass die Arbeitgeber mit Jammern aufhören und an den Verhandlungstisch zurückkehren müssen. Niedrige Tarifabschlüsse und Verzicht auf Lohnerhöhungen würden in der aktuellen Krise genau das falsche Signal sein, so Akman. Die Kapitalseite brauche sich nicht hinter der Wirtschaftskrise zu verstecken und die Beschäftigten zu Verzicht aufzufordern, sagte Akman gegenüber den Streikenden und fügte hinzu: „Die Krise haben nicht die Beschäftigten verursacht. Warum sollen wir also die Zeche dafür zahlen. Abhängig Beschäftigte leisten tagtäglich gute Arbeit und deswegen sind 6 Prozent mehr Lohn mehr als gerechtfertigt.“

Bereits Anfang dieser Woche hatten die Beschäftigten der Spaten-Franziskaner-Brauerei, der Augustiner Brauerei und der Staatlichen Hofbräuhauses in München für mehrere Stunden die Arbeit niedergelegt.

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