Sind die Münchner Arbeitslosenzahlen geschönt?
Vor dem Hintergrund zunehmender Ausklammerung Arbeitsloser aus der Arbeitslosenstatistik fragt Stadtrat Orhan Akman nach den tatsächlichen Erwerbslosenzahlen für München.
München, den 20 Juli 2009
Anfrage: Sind die Münchner Arbeitslosenzahlen geschönt?
Laut vorliegenden Informationen werden bei der Berechnung der Arbeitslosigkeit in Deutschland werden wesentliche Faktoren aus der Arbeitslosenstatistik ausgeklammert. So werden weder Arbeitslose, die krank sind, noch die meisten Arbeitslosen, die älter als 58 Jahre alt sind, zu den Arbeitslosen dazu gezählt. Auch Menschen, die einen Ein-Euro-Job haben oder an einer Weiterbildung teilnehmen, werden nicht in der Arbeitslosenstatistik berücksichtigt. Die Angaben über die oben genannten Gruppen werden in separaten Statistiken aufgeführt. Dies legt die Vermutung nahe, dass auch die Angaben über die Arbeitslosenzahlen in München nicht die tatsächliche Arbeitslosigkeit widerspiegeln.
Vor diesem Hintergrund bitte ich um die Darstellung der tatsächlichen Arbeitslosenzahlen in München nach folgendem Schema:
- Aktuelle Anzahl der Arbeitslosen:
- Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld II:
- Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld I (§ 428 SGB III):
- Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten):
- Berufliche Weiterbildung:
- Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen (z.B. Bewerbungstraining):
- Aktivierung und berufliche Eingliederung (z.B.) private Arbeitsvermittlung:
- Beschäftigungszuschuss (für schwer vermittelbare Arbeitslose):
- Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen:
- Kranke Arbeitslose: (§ 126 SGB III)
- Summe der tatsächlichen Anzahl der Arbeitslosen:
Orhan Akman
Stadtrat der LINKEN
Stichwort: 090720_RAW_OA_Anfrage_Arbeitslosenzahlen_geschoent
