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Anfrage: Wie viele obdach- und wohnungslose Mädchen und junge Frauen im Zusammenhang mit Suchterkrankungen gibt es in München?

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Obdach- und Wohnungslosigkeit ist ein dringliches gesellschaftliches Problem, das viele Menschen betrifft. Besonders alarmierend ist die stark wachsende Zahl von jungen Frauen, die auf der Straße leben. Es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass viele dieser Frauen nicht nur durch Wohnungslosigkeit, sondern auch von Suchterkrankungen und anderen psychischen und physischen Belastungen betroffen sind.

Wir bitten daher den Oberbürgermeister, folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie hoch schätzt die Verwaltung die Zahl von Mädchen und junge Frauen im Alter von 12 bis 23 Jahren ein, die aktuell in München obdach-/wohnungslos sind?
  2. Wie viele dieser jungen Frauen sind nach Einschätzung der Verwaltung von Suchterkrankungen betroffen?
  3. Wie viele der unter 18-jährigen obdach-/wohnungslosen Mädchen gehen schätzungsweise der Prostitution zur Beschaffung von Suchtmitteln nach?
  4. Welche Erkenntnisse gibt es bezüglich der Herkunft der betroffenen Mädchen und jungen Frauen, insbesondere zu ihrem ehemaligen Wohnort? Stammen sie aus München, dem Landkreis München, anderen Teilen Bayerns, anderen Bundesländern, dem europäischen Ausland oder aus Nicht-EU-Staaten?
  5. Gibt es eine gezielte Erhebung und Dokumentation zu diesen Themen, und wenn ja, wie werden die erhobenen Daten für die Weiterentwicklung von Unterstützungsgeboten genutzt?
  6. Falls nein, weshalb gibt es seitens der Stadtverwaltung keine genaueren Daten oder eine vollständige Erfassung dieser Gruppe von Betroffenen?
  7. Welche Maßnahmen und Projekte werden aktuell von der Stadtverwaltung ergriffen/gefördert, um präventiv Mädchen und jungen Frauen zu unterstützen und die Situation zu entschärfen?
  8. Welche spezifischen Programme, Unterstützungsangebote und Projekte existieren in München, um Mädchen und junge Frauen in diesen Lebenssituationen zu unterstützen, insbesondere im Hinblick auf die Kombination von Obdach-/Wohnungslosigkeit und Suchterkrankungen?
  9. In welchem Umfang werden finanzielle Mittel für die Beratung und Unterstützung der betroffenen Mädchen und jungen Frauen bereitgestellt?
  10. Welche Projekte sind in welcher Höhe von der Konsolidierung betroffen?
  11. Welche konkreten Vorschläge hat die Verwaltung, um diese Herausforderungen langfristig zu lösen?

Initiative:
Stadtrat Stefan Jagel
Stadträtin Marie Burneleit

 

Gezeichnet:

Stadträtin Brigitte Wolf
Stadtrat Thomas Lechner

 

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RatsInformationsSystem München - StR-Anträge / StR-Anfragen - StR-Anfrage 20-26 / F 01137

 

 

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