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Entlastung von Pflegekräfte VII - Pflegesofortprogramm in der München Klinik gGmbH – Situation der Intensivpflegefachkräfte verbessern

Das Gesundheitsreferat wird gebeten, gemeinsam mit der Geschäftsführung der München Klinik dem Gesundheitsausschuss des Stadtrats dazulegen, welche Maßnahmen ergriffen werden, um Intensivpflegefachkräfte zu gewinnen und diese in ihrer Arbeitssituation zu entlasten. Ein entsprechendes Handlungskonzept soll vom Stadtrat beschlossen werden. Dieses soll mindestens folgende konkrete Maßnahmen enthalten:

  1. Ein Sofortprogramm, das Anreize für einen motivierten und kompetenten Wiedereinstieg von Menschen mit abgeschlossener Pflegeausbildung in den Pflegeberuf schafft

  2. Im Sinne des Gesundheitsschutzes der ohnehin stark beanspruchten Beschäftigten auf Maßnahmen der Verlängerung der täglichen Höchstarbeitszeit und zur Verkürzung der Ruhezeiten zu verzichten

  3. Den Aufbau eines Pflege-Personalpools

  4. Eine übertarifliche Bezahlung zur Gewinnung und zur Reduzierung der Fluktuationsquote von

    Pflegefachkräften

Begründung

Das Problem personeller Engpässe in der stationären Intensivpflege ist nicht neu und besteht nicht erst seit der COVID-19-Pandemie. Beschäftigte von Intensivstationen und Medien berichten seit Jahren über einen wachsenden Personalmangel und untermauern die zunehmende Dringlichkeit . Es gilt in der COVID-19-Pandemie mehr denn je, die Intensivpflegefachkräfte zu entlasten und ihnen zu ermöglichen, ihr explizites Fachwissen einzubringen, wo sie gebraucht werden – in der direkten Versorgung von Patientinnen und Patienten.

Initiative:
Stadtrat Stefan Jagel

Gezeichnet:
Stadträtin Marie Burneleit
Stadträtin Brigitte Wolf
Stadtrat Thomas Lechner


Link zum RIS: https://www.ris-muenchen.de/RII/RII/ris_antrag_detail.jsp?risid=6824358

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