Zum Hauptinhalt springen

Marie Burneleit (DIE PARTEI)

Münchner Zukunftslabor für Kunst und Technologie

Zur Stärkung der Innovationskraft und Resilienz des Kultur- und Wirtschaftsstandortes München entwickelt das Kulturreferat zusammen mit dem München Referat für Arbeit und Wirtschaft ein überregionales Zukunftslabor nach dem Vorbild des österreichischen „Ars Electronica Futurelab“ und dem US-amerikanischen „MIT Media Lab“. In diesem entwickeln und reflektieren Künstlerinnen, Kulturschaffende, Wissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen gemeinsam wünschenswerte Zukunftsszenarien. Es entstehen dort zukunftsweisende Kunstwerke und innovative Produkte, die den Fortschritt gesellschaftlich greifbar und wirtschaftlich verwertbar machen.

  • Es wird Raum zur Verfügung gestellt, in dem dauerhaft Flächen und Werkzeuge für gemeinsames Forschen und Entwickeln bereitstehen sowie temporär öffentliche Veranstaltungen und Ausstellungen möglich sind.
  • Es werden lokale und regionale Forschungs- und Wirtschaftsorganisation eingebunden - als Auftraggebende und zur Bereitstellung von Ressourcen und Expertise.
  • Die Münchner Bevölkerung wird aktiv eingebunden, indem sie bei Ausstellungen und Veranstaltungen über Zukunftsprojekte informiert wird und zur Diskussion eingeladen wird.
  • Ein jährliches, überregionales bzw. internationales Event/Festival nach dem Vorbild der Linzer „Klangwolke“ generiert Aufmerksamkeit für das Thema und zieht Besucherinnen nach München.
  • Die Nutzung von Fördermitteln auf EU-Ebene, wie z.B. aus dem Programmen Creative Europe oder STARTS werden geprüft und ggf. beantragt.

Begründung

München besitzt erstklassige Forschungseinrichtungen, hervorragende Industriepartner und hochqualifizierte Arbeitskräfte. Mit dem wirtschaftlich ausgerichteten Munich Urban Colab wurde ein erster Schritt zur Verzahnung von Start-ups, Forschung und Industrie geschaffen. Als zweiten Schritt zum führenden Digitalstandort braucht es nun dringend die Vernetzung von Kultur, Kreativschaffenden und Wirtschaft – mit dem klaren Ziel, Szenarien der Zukunft für uns als Gesellschaft in den aktuellen Herausforderungen des globalen Klimawandels, der zunehmenden Digitalisierung, der Rohstoffknappheit und weiteren Kernfragen der Menschheit zu entwickeln und technische und kulturelle Lösungen vorzudenken. Daher ist es unbedingt wichtig, neben dem auf wirtschaftsfördernde Maßnahmen fokussierte Munich Urban Colab an einem weiteren, getrennten Ort die kreativen und künstlerischen Maßnahmen zu ergreifen, die diese Entwicklung begleiten. Dank der großzügigen EU-Förderung von Zukunftstechnologien kann sich München damit zum bundes- und einem weltweiten Epizentrum der Innovation entwickeln. Ein jährliches Festival/Event rundet das ganze ab. Kurz gesagt, wir beantragen moderne Formate der Kunst-Technologie-Kooperation inhaltlicher und organisatorischer Art.

Initiative:
Stadträtin Marie Burneleit

Gezeichnet:
Stadtrat Stefan Jagel
Stadträtin Brigitte Wolf
Stadtrat Thomas Lechner


Dieser Antrag ist im Generischen Femininum formuliert: es gelten grammatikalisch feminine Personenbezeichnungen gleichermaßen für Personen mit nicht-binärem, weiblichem, und männlichem Geschlecht. Dieser Antrag entspricht im Rahmen der sozialen, ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit den Zielen für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) 8 & 9.

Link zum RIS: https://risi.muenchen.de/risi/antrag/detail/6988736

Homepage der PARTEI im Stadtrat München: https://grauesrathaus.de​​​​​​​

Sie haben ein Anliegen?
Kontaktieren Sie uns hier.