Stadt verfehlt Ziele bei der Wohnungslosenunterbringung – Und jetzt stampft Grün-Rot das Programm ein
Bis 2025 wurden 5.000 neue Bettplätze versprochen, davon sind gerade einmal 1.203 realisiert und ca. 506 befinden sich aktuell noch in der Umsetzung. Mehr wird es vorerst nicht mehr geben, wie die Antwort auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke / Die PARTEI ergab.
Fraktionsvorsitzender im Münchner Stadtrat Stefan Jagel, Die Linke, ist fassungslos: „Erst schlecht geplant, dann nicht mal das umgesetzt und jetzt alle weiteren Projekte stoppen – Das ist eine Katastrophe.“
Ende Mai 2025 wurden in München 13.612 wohnungslose Personen gezählt, davon 11.133 akut. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen erscheint es fahrlässig, die Wohnungslosenunterbringung einzustampfen.
Fraktionsvorsitzender im Münchner Stadtrat Stefan Jagel, Die Linke, abschließend: „Die Wohnungssituation in München ist eine Katastrophe. Viele Menschen fallen in die Wohnungslosigkeit, obwohl Sie ein geregeltes Einkommen haben. Jetzt wird nicht nur der soziale Wohnungsbau gestoppt, sondern auch noch der Bau von Wohnungslosenunterkünften. Dass das Thema absolute Priorität haben muss, müsste allen klar sein und trotzdem scheint es der grün-roten Koalition nicht sehr wichtig zu sein.“
Die Fraktion Die Linke / Die PARTEI fordert, endlich den Fokus auf die akuten Probleme der Menschen zu setzen und denen, die am schlimmsten betroffen sind, ein Dach über dem Kopf zu garantieren.

