Antrag: Clubkultur schützen (4) - Städtische Werbeflächen auch für Clubkultur und Nachtkultur nutzen

Marie Burneleit

Das Kulturreferat wird beauftragt, Mittel aus seinem Werbeflächenbudget und seine Kommunikationskanäle für die Bewerbung und Sichtbarmachung von Club- und Nachtkultur zu nutzen.

Dabei sollen insbesondere folgende Maßnahmen geprüft und umgesetzt werden:

  1. Nutzung vorhandener städtischer Werbeflächen für Veranstaltungen, Festivals und Initiativen der Nachtkultur.
  2. Entwicklung von Kampagnen zur Sichtbarmachung der Bedeutung von Clubkultur für die Stadtgesellschaft.
  3. Gleichstellung der Nachtkultur mit anderen Kultursparten in der städtischen Außenkommunikation.

 

Begründung
Clubkultur ist Kultur. Dennoch bleibt sie im öffentlichen Raum oft unsichtbar. Eine Ausweitung der Nutzung städtischer Werbeflächen wäre ein konsequenter Schritt zur Gleichstellung von Clubkultur mit anderen geförderten Kultursparten.

Nach einer von der Stadt in Auftrag gegebenen Studie1 vermelden 86,1% der Clubs einen Zuwachs in Werbekosten. Die Studie stellt folgerichtig in der Handlungsempfehlung fest, dass es eine adäquate Unterstützung wäre, Plakatierungsflächen kostengünstig oder kostenfrei zu stellen, nachdem darauf 76,4% der gesamtbefragten Spielstätten in ihrer Werbung setzten.

Initiative:
Stadträtin Marie Burneleit

Gezeichnet:

Stadtrat Stefan Jagel

Stadträtin Brigitte Wolf

Stadtrat Thomas Lechner

1: Gemeint ist hier die Definition von Musikclubs & Spielstätten aus der Studie Münchener Musikspielstätten 2024 – kuratierte Programme mit min. 24 Liveauftritten pro Jahr

 

Hier geht's zum Antrag im RatsInformationsSystem: https://risi.muenchen.de/risi/antrag/detail/9199143