Unsere neuen Stadträt*innen

Katharina Horn

Mein Name ist Katharina Horn, ich bin 55 Jahre alt und arbeite als Geschäftsführerin bei einer Umweltschutzorganisation, komme aber ursprünglich aus dem Kulturbereich. Durch meine Arbeit als PR-Managerin kam ich mit der Stadtpolitik in Berührung und war als politische Referentin in der Ausschussgemeinschaft ÖDP/Die Linke tätig. Mir war schnell klar, dass ich mich für Stadtpolitik begeistere, denn hier wird Politik oft sehr greifbar!

Als begeisterte und überzeugte Fahrradfahrerin habe ich den Radentscheid München mitinitiiert und ich kämpfe dafür, dass die städtische Verkehrsplanung das Thema Geschlechtergerechtigkeit stärker beachtet. Da die Klimakatastrophe in vollem Gange ist und in der nachhaltigen Mobilität (zu Fuß, mit dem Rad und mit den Öffis) steckt ein enormes CO2-Einsparpotenzial! Ich wurde in den Klimarat der LH München gewählt und kämpfe dafür, dass die Stadt nicht nur Ziele hat, sondern auch etwas Messbares dafür tut, sie zu erreichen. Die Klimakatastrophe geht leider einher mit einem fürchterlichen Artensterben. Dagegen etwas zu tun, besonders auf städtischer Ebene, ist mein großes Ziel. Nur die Linke denkt Soziales und Ökologisches zusammen und nur so haben wir eine Chance gegen den Klimawandel, das Artensterben und den aufkeimenden Faschismus.

Als Gründungsmitglied der Kampagne kein mensch ist illegal ist es mir ein großes Anliegen, dass unsere Gesellschaft offen bleibt, für diejenigen, die bei uns Schutz suchen.

Stefan Jagel

Mein Name ist Stefan Jagel, 40 Jahre alt. Ich bin im Chiemgau aufgewachsen und lebe seit rund 20 Jahren im Münchner Westend. Als Krankenpfleger kenne ich die sozialen Herausforderungen in München aus unmittelbarer praktischer Erfahrung. Seit 2020 bin ich Mitglied des Münchner Stadtrats und dort Fraktionsvorsitzender der Linken.

In meiner kommunalpolitischen Arbeit befasse ich mich insbesondere mit sozialen Fragen, der Situation von Beschäftigten sowie Themen rund um bezahlbares Wohnen und den Erhalt sozialer Einrichtungen. Dazu gehören unter anderem Maßnahmen gegen überhöhte Mieten, Regelungen zum Umgang mit möbliertem Wohnen, Initiativen zur Armutsbekämpfung sowie der Einsatz für eine gut ausgestattete Gesundheitsversorgung und soziale Infrastruktur in allen Stadtteilen. Zudem kandidiere ich für das Amt des Oberbürgermeisters. Mein Anliegen ist es, soziale Fragen stärker in den Mittelpunkt der kommunalen Entscheidungsprozesse zu rücken.

Liliana Parente

Ich bin Lily Parente, 41, Sozialarbeiterin und Münchnerin.

Als Gewerkschafterin und Aktivistin kämpfe ich seit vielen Jahren für soziale Gerechtigkeit, gegen Diskriminierung und für Menschen, die Unterstützung brauchen. Meine Erfahrungen als Alleinerziehende und Frau in einer patriarchal geprägten Welt prägen meinen Blick auf eine Stadt, die solidarisch, gemeinwohlorientiert und menschlich sein muss.

Ich trete ein gegen renditegetriebene Politik, soziale Kürzungen und den Abbau von Arbeitnehmer:innenrechten. Im Stadtrat möchte ich linke Politik stärken, eine bürgernahe Verwaltung fördern und für ein sozial gerechtes München einstehen.

Christian Schwarzenberger

Mein Name ist Christian Schwarzenberger. Ich bin 37 Jahre und bin Ingenieur für Energietechnik und mietenpolitischer Aktivist, unter anderem bei #ausspekuliert.

Für immer mehr Menschen ist diese Stadt nicht mehr bezahlbar. Der Kampf für bezahlbaren Wohnraum, gegen illegale Mieten und gegen Heizkostenabzocke muss oberste Priorität haben. Mit meiner Erfahrung will ich für ein München für alle statt für Investoren kämpfen.

Arif Haidary

Mein Name ist Arif Abdullah Haidary und seit meiner Ankunft in Deutschland als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling im Jahr 2015 setze ich mich aktiv für die Rechte von Migranten, insbesondere Menschen mit Fluchterfahrungen, sowie für eine inklusive, gerechte und vielfältige Gesellschaft.

Von Beginn an war und bin ich in zahlreichen Organisationen und ehrenamtlichen Projekten tätig, darunter IG Jugend, die Kampagne Offen!, die Münchner Tafel e.V., Heimatstern e.V. und Lang Ran e.V. Außerdem leite ich seit zwei Jahren Selbstverteidigungskurse für Menschen mit Migrationsgeschichte im Bellevue di Monaco.

Wegen meiner eigenen Fluchterfahrung weiß ich, wie schwer es ist, neu anzukommen – ohne Sprache, ohne Sicherheit, mit vielen Sorgen. Ich habe erlebt, wie viele Hürden es für Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte gibt, zum Beispiel bei der Wohnungssuche, in der Schule, bei der Arbeit und im Umgang mit Behörden. Diese Erfahrungen haben mich stark geprägt. Ich möchte nicht nur zuschauen – ich will etwas verändern.

Deshalb kandidiere ich für den Münchner Stadtrat.

Dort werden viele wichtige Entscheidungen getroffen – zum Beispiel über Wohnen, Bildung und soziale Angebote. Ich will, dass Menschen mit verschiedenen Hintergründen, Geschichten und Lebenswegen im Stadtrat vertreten sind. Nur so entsteht echte Demokratie.

Ich will mithelfen, dass unsere Stadt gerechter, offener und menschlicher wird – für alle! Für Vielfalt. Für Respekt. Für eine starke Demokratie