Linke möchte Herzogstraße 86 zu sozialem Ertragswert kaufen

Die Koalition ist weit entfernt von ihrem Versprechen, sich die Stadt zurückzukaufen. So war es im Koalitionsvertrag im Jahr 2020 großspurig angekündigt. Der letzte Ankauf der Stadt liegt allerdings bereits ein Jahr zurück.

Dabei sind Ankäufe langfristige Investitionen, die Grund und Boden in öffentlicher Hand sichern und dadurch zu einer Verbesserung auf dem Mietmarkt beitragen.

Fraktionsvorsitzender im Münchner Stadtrat Stefan Jagel, Die Linke, erklärt dazu: „Aufgrund des aktuellen Leerstandes in der Herzogstraße könnte die Stadt auf einen Schlag mehrere Familien unterbringen, die derzeit auf geförderte Wohnungen warten. Außerdem können die derzeitigen Mieter*innen vor Verdrängung geschützt werden.“

Die Fraktion ist der Meinung, dass die Herzogstraße der Spekulation entzogen und ein Kaufpreis zu einem sozialen Ertragswert erfolgen muss. Das städtische Immobilienreferat sollte umgehend mit dem Investor rund um die Rock Capital Vermögensverwaltung mit Sitz in Grünwald in Gespräche eintreten.

Hier geht es zu den beiden Anträgen im RatsInformationsSystem:

https://risi.muenchen.de/risi/antrag/detail/8510744;jsessionid=8EC2A346C2CD35F0AB17D1411FFE0542

https://risi.muenchen.de/risi/antrag/detail/8510722;jsessionid=8EC2A346C2CD35F0AB17D1411FFE0542