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Antwort auf Anfrage zeigt: SWM machen ungerechtfertigte Gewinne auf dem Rücken der Verbraucher*innen

Die Antworten auf unsere Anfrage „162% Preisexplosion: Zahlen die Verbraucher*innen die Zeche für die verkorkste Energiewende?“ zeigen, dass 25 Prozent der Fernwärme über Müllverbrennung und Geothermie erzeugt werden. Die Verdreifachung der Preise wird jedoch vollständig auf den Anstieg der Kosten fossiler Rohstoffe zurückgeführt. Das ist ungerechtfertigte Profitmache der SWM, was dramatische Folgen für die Kund*innen hat.

Die Stadtratsfraktion DIE LINKE. / Die PARTEI fordert deswegen die Preisdeckelung auf 85 Euro pro verbrauchter Megawattstunde Fernwärme und die Umverteilung der zusätzlichen Gewinne, die die SWM dieses Jahr einfahren, für soziale Zwecke. Nach Berechnungen der Fraktion sollten diese im dreistelligen Millionenbereich liegen. Dazu müssen Sozialtarife eingeführt werden, um vor allem Haushalte mit geringen Einkommen zu entlasten.

Der Fraktionsvorsitzende Stefan Jagel kritisiert: „Die Mär der SWM, dass sie den Ausbau der Geothermie beschleunigt haben, wird nicht richtiger, indem sie dies immer wieder behaupten. Statt wie geplant bis 2025 fünf neue Geothermie-Anlagen am Netz zu haben, werden es nur zwei sein. Die zugekauften Anlagen im Münchner Süden sind zwar schön für die Statistik, sie bieten aber real keinen Zugewinn.“

Der dramatische Anstieg der Kosten für CO2 Zertifikate auf mittlerweile fast 70 Millionen Euro zeigt deutlich, wie sehr die SWM und die Rathausregierungen die Energiewende verschlafen haben. Das Festhalten an Gas und Kohle und der verschlafene Ausbau der Erneuerbaren in der Region rächen sich nun. Vor allem für die Verbraucher*innen.

Hier finden Sie das Antwortschreiben auf die Anfrage der Fraktion.

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Pressekontakt:

Marc Ortmann

marc.ortmann@muenchen.de