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Anfrage: Auswirkungen der Corona – Pandemie auf die Geburtshilfe München

In Deutschland kommen fast alle Kinder in den Krankenhäusern zur Welt. Bereits vor der Corona-Pandemie war die Situation der Geburtshilfe in München mehr als angespannt. In vielen Krankenhäusern herrscht Personalmangel. Die Gynäkologischen Abteilungen haben Schwierigkeiten, freie Stellen zu besetzen. Die viel zu knappe Personalbesetzung führt dazu, dass es an Tagen mit vielen Geburten zu einer Überlastung von Geburtsstationen kommt oder kurzfristige Schließungen die Folge sind. Viele Klinikhebammen gaben ihren Beruf wegen der wachsenden Arbeitsbelastung auf Das Personal in den Geburtsstationen tun alles in ihrer Kraft stehende um die Situation für die Gebärenden sehr gut zu meistern.

Vor diesem Hintergrund bitten wir den Oberbürgermeister folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie viele Hebammen / Entbindungspfleger sind in der Landeshauptstadt München tätig? Bitte, wenn möglich, nach freiberuflichen und innerklinischen Hebammen / Entbindungspfleger auflisten.
  2. Wie hat sich die Geburtenrate und die Zahl der Geburten in der Landeshauptstadt München in den letzten drei Jahren entwickelt (Bitte differenziert nach klinischen und außerklinischen Geburten sowie quartalsmäßig aufschlüsseln)?
  3. Wie viele Geburten haben davon in der München Klinik, in anderen Geburtskliniken oder Entbindungseinrichtungen bzw. als Hausgeburten stattgefunden?
  4. Wurde die Geburtshilfe bei der Zuteilung von Schutzausrüstung seit Beginn der Pandemie im klinischen und außerklinischen Bereich berücksichtigt? Falls nicht von Beginn der Pandemie an: Seit wann wird sie berücksichtigt?
  5. Unterstützt die Landeshauptstadt München die Hebammen / Entbindungspfleger bei der Durchführung von Kursen trotz der Corona-Pandemie – beispielsweise durch die Zurverfügungstellung von ausreichenden Raumkapazitäten zur Wahrung des Abstandsgebotes?
  6. Welche Regelungen gelten bzw. galten für den Zutritt für werdende und gewordene Väter beim Besuch von Mutter und Kind in den Kliniken?
  7. Wie viele Menschen haben in den letzten fünf Jahren in der Landeshauptstadt München eine Ausbildung zur Hebamme/zum Entbindungspfleger bzw. eine zu einer Tätigkeit in der Geburtshilfe befähigende Ausbildung oder ein dahingehendes Studium aufgenommen? Bitte jeweils nach Kalenderjahren aufschlüsseln.
  8. Wie viele Menschen haben in den letzten fünf Jahren in der Landeshauptstadt München eine Ausbildung zur Hebamme/zum Entbindungspfleger bzw. eine zu einer Tätigkeit in der Geburtshilfe befähigende Ausbildung oder ein dahingehendes Studium beendet? Bitte jeweils nach Kalenderjahren aufschlüsseln.
  9. Wie viele Überstunden / Mehrarbeit leisteten Hebammen oder Entbindungspfleger, Pflegekräfte und Ärzt*innen in der jeweiligen Fachabteilung der München Klinik seit dem 01.03.2020 bis zum 31.03.2021 im Vergleich zu 01.03.2019 bis zum 31.03.2019? (Bitte monatlich und getrennt nach Berufsgruppen und Standorten aufschlüsseln)?
  10. Wie viele Stellen von Hebammen oder Entbindungspfleger, Pflegekräfte und Ärzt*innen in den jeweiligen Fachabteilungen der München Klinik waren zum 31.01.2020, zum 30.06.2020, zum 31.12.2020 und zum 31.03.2021 jeweils unbesetzt (Bitte getrennt nach Berufsgruppen und Standort aufschlüsseln)?
  11. Gab es seit dem 01.03.2020 bis heute Sperrungen/Aufnahmestopps von Kreißsälen? Falls ja: Wann und mit welcher Dauer? Wegen der Corona–Pandemie oder aus welchen anderen Gründen? Wie viele Gebärende waren davon jeweils betroffen?
  12. Welche Maßnahmen ergreift die Landeshauptstadt München, um das Berufsbild der Hebamme / des Entbindungspfleger zu stärken und junge Menschen für den Beruf zu begeistern?

Initiative:
Stadtrat Stefan Jagel
Stadträtin Marie Burneleit

Gezeichnet:
Stadträtin Brigitte Wolf
Stadtrat Thomas Lechner


Link zum RIS: https://www.ris-muenchen.de/RII/RII/ris_antrag_detail.jsp?risid=6524747


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