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Wohnungslosigkeit: Gesonderte Zugangswege für große Familien mit Kindern in Wohnraum ermöglichen

Die Stadtratsgruppe DIE LINKE fordert bei den akut wohnungslosen großen Familien die aktuellen Zielzahlen zu verdoppeln. Der Sozialausschuss nimmt diesen Antrag einstimmig an.

Sozialausschuss vom 9. Mai 2019, Änderungsantrag zum TOP 4 öffentlich:

Wohnungslosigkeit: Gesonderte Zugangswege für große Familien mit Kindern in Wohnraum ermöglichen


Der Stadtrat möge beschließen:

Der Antrag der Referentin wird wie folgt geändert:

Punkt 1: Wie im Antrag der Referentin

Punkt 2 ergänzt: Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung wird gebeten, die Zielgruppe der akut wohnungslosen großen Familien im geförderten Wohnungsbau … angemessen zu berücksichtigen. Die aktuellen Zielzahlen für große Familien sind dabei zu verdoppeln.

Punkt 3 – 5: Wie im Antrag der Referentin

Begründung:

Alle bisherigen Bemühungen zur Unterbringung von großen Familien decken nicht einmal den akuten Bedarf. Dauerhafte Linderung kann nur eine Steigerung geeigneter Wohnungen im Neubau sein. Beispielhaft hierfür war das Programm 'Wohnen für Alle', das leider lange vor Erreichen der 3000 gewünschten Wohnungen abgebrochen wurde.

In künftigen Wohnprojekten sollen bevorzugt „zusammenschaltbare“ Wohnungen (3 Zimmer + 4 Zimmer) erstellt werden.

Eine höhere Anzahl neu gebauter geeigneter Wohnungen hilft nicht nur den akut wohnungslosen großen Familien, sondern auch den Familien, die in zu kleinen Wohnungen untergebracht sind. Zum Wohle der Kinder muss erreicht werden, dass akut wohnungslose Familien nach spätestens einem Jahr aus einer Notunterkunft wieder in regulären Wohnungen untergebracht sind.

 

Brigitte Wolf (DIE LINKE) Cetin Oraner (DIE LINKE)

 

Originalvorlage als PdF-Dokument