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Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung, 3. Juli 2019 Änderungsantrag zum TOP 6 öffentlich: Strukturkonzept für den Bereich der Eggarten-Siedlung

Die Stadtratsgruppe DIE LINKE verlangt, dass zum Schutz der wertvollen Biotope, dem Erhalt der Artenvielfalt und der Sicherung der für das Stadtklima wichtigen Kaltluftleitbahn die Zahl der geplanten Wohneinheiten in der Eggarten-Siedlung dringend reduziert werden müsse.

Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung, 3. Juli 2019

Änderungsantrag zum TOP 6 öffentlich:

Strukturkonzept für den Bereich der Eggarten-Siedlung

Der Antrag der Referentin wird wie folgt geändert:

Ziffer 1 geändert: Dem Sturkturkonzept und den Planungszielen,
- der Entwicklung eines Wohngebietes mit einer Dichte von 1.750 bis 2000 800 bis 1000 Wohneinheiten
- (weiter wie im Antrag der Referentin)

Ziffer 2 – 7: wie im Antrag der Referentin

Ziffer 8 entfällt: Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung wird beauftragt, eine Verlagerung von Gartenpachtlächen an die Heidelerchenstraße ….Verfahren in die Wege zu leiten.

Ziffer 9 – 21: wie im Antrag der Referentin

Begründung:

Die in der Vorlage angegebenen 1750 bis 2000 Wohneinheiten (WE) entsprechen einer Dichte wie in Haidhausen (GFZ 2,3 bis 2,7). Und das in isolierter Insellage mit hoher Lärmbelastung durch den DB-Nordring, ohne eine vernünftige ÖPNV-Anbindung durch U- oder S-Bahn.

Die vorgesehene Wohnbebauung hat mit einer „vorwiegend maßvollen Wohnnutzung“ nichts zu tun. Zum Schutz der wertvollen Biotope, dem Erhalt der Artenvielfalt und der Sicherung der für das Stadtklima wichtigen Kalkluftleitbahn muss an dieser Stelle die Zahl zulässiger Wohneinheiten dringend reduziert werden. Wir halten allenfalls eine Bebauung mit 800 bis 1000 Wohnungen für verträglich mit den Qualitäten und Problemlagen vor Ort.

Weder Klima noch Artenschutz haben etwas davon, wenn der Investor damit lockt, dass alle Wohnungen über 1000 WE als Genossenschaftswohnungen entstehen sollen. Ihm blieben dann in jedem Fall 1000 freifinanzierte WE. Nach den Regularien der SoBoN müssen auch bei geringerem Baurecht 40 % im geförderten oder preisgedämpften Wohnungsbau entstehen.

Mit dem reduzierten Baurecht sollen dann auch die restlichen Gartenpachtflächen im Gebiet verbleiben.

Brigitte Wolf (DIE LINKE) Cetin Oraner (DIE LINKE)

 

Originalvorlage als PdF-Dokument