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Antrag (in Bearb.): Stadt unterstützt Heimatstern e.V. bei dringender Raumsuche

Die Stadtratsgruppe DIE LINKE fordert für den Verein Heimatstern e. V, der sich für wohnungs- und obdachlose Menschen engagiert, einen neuen Standort im Münchner Norden . Das alte Lager muss geräumt werden.

 

Antrag: Stadt unterstützt Heimatstern e.V. bei dringender Raumsuche

Der Stadtrat möge beschließen:

Der Stadtrat fordert die Stadtverwaltung auf, für den Verein Heimatstern e.V. schnellst möglich passende Räumlichkeiten im Münchner Norden zu finden, in denen die Ehrenamtlichen des Vereins ihre Arbeit fortführen können.

Begründung:

Heimatstern e.V. hat seine Wurzeln in der Hilfe für Geflüchtete. Seit 2015 engagiert er sich ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen, organisiert Hilfstransporte, vor allem nach Griechenland. In den vergangenen 4 Jahren wurden ca. 350 Tonnen Sachspenden versendet. Seit 2 Jahren arbeiten die Mitarbeiter*innen verstärkt auch in München, hier besonders für wohnungs- bzw. obdachlose Menschen.

Bisher gab es ein großes Lager am Rande der Bayernkaserne im Münchner Norden, das jeden Freitag für alle bedürftigen Besucher geöffnet war. Dort wurden Kleidung, Schuhe, Schlafsäcke und Hygieneartikel kostenlos abgegeben. Viele der regelmäßigen, freiwilligen Helfer sind Be-wohner*innen oder ehemaligeBewohner*innen der Notunterkünfte bzw. Menschen mit Migrationshintergrund.

Solidarität, Umgang auf Augenhöhe und konstruktives Miteinander stehen hier an erster Stelle. Heimatstern e.V. bietet Sozialstunden an, vermittelt bei Behördenproblemen und organisiert Besuche im Krankenhaus oder im Gefängnis. Jeden Donnerstag wird in Kooperation mit der Münchner Tafel eine Lebensmittelverteilung für die Bewohner der Notunterkünfte durchgeführt.

Das bisherige Lager wurde dem Verein von der Stadt kostenfrei als Zwischennutzung zur Verfügung gestellt. Nun muss es bis zum Monatsende komplett geräumt werden. Eine Alternative ist leider noch nicht gefunden worden. Um weiter aktiv arbeiten zu können, suchen die Mitarbeiter*innen nun einen neuen Standort, idealerweise im Münchner Norden. 100 Quadratmeter oder können den Fortbestand dieses Projekts garantieren, sowohl sozial bedürftige Menschen in München weiter zu unterstützen, als auch größere Spendenlieferungen vorzubereiten. 

 

Brigitte Wolf (DIE LINKE)

Cetin Oraner (DIE LINKE)

 

Originalvorlage als PdF-Dokument