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Antrag (in Bearb.): Tram-Offensive 2030: die Lindwurm-Tram – Baustein zum Ausbau des Trambahnnetzes

Die Stadtratsgruppe DIE LINKE schlägt eine Trambahn vor, die vom Sendlingertorplatz durch die Lindwurmstraße, Sendlinger Kirchplatz, Harras und dann weiter nach Westen durch die Albert-Roßhaupter- und die Waldfriedhofstraße gehen soll.

Antrag                                                                                                                    

Tram-Offensive 2030:

die Lindwurm-Tram – Baustein zum Ausbau des Trambahnnetzes

Die Verwaltung stellt dem Stadtrat dar, wie eine schnelle und durchgehende Trambahn Nord-Süd-Verbindung über den Sendlingertorplatz hinaus nach Süden und durch die Lindwurmstraße, Sendlinger Kirchplatz, Harras und dann weiter nach Westen durch die Albert-Roßhaupter- und die Waldfriedhofstraße mit Anschluss an die West-Tangente entwickelt und realisiert werden kann.

Die vorgeschlagene Trasse wird als Teil des „Prüfkatalogs für den Infrastrukturteil des Nahverkehrsplans“ (Vorlage zum Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung am 12.Feb.2020) angesehen und im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht.

Begründung:

Die Münchner Trambahn ist das einzige Verkehrsmittel, mit dem dem drohenden Verkehrskollaps in München schnell und wirksam begegnet werden kann. Dazu bedarf es aber des Gesamtausbaus eines umfassenden Trambahn-Netzes 2030 (Antrag DIE LINKE vom 9.Jan 2019). Dies unterstreicht auch die genannte Stadtratsvorlage zum Nahverkehrsplan: (es) müssen bereits heute weitere Planungsschritte über die bislang konkretisierten und im Stadtrat beschlossene Projekte mit einem Horizont über das Jahr 2030 hinaus angestoßen werden.“

Die gegenwärtigen Strecken sind auf etwa 82 km Länge geschrumpft – nach Berechnungen von Verkehrsexperten würde jedoch weitere 130 km Trambahnstrecke benötigt, wenn man eine Frequentierung durch 8 000 Fahrgäste je Tag (20 Stunden) zugrunde legt. Zug um Zug muss sich die MVG diesem Ziel nähern.

Mit der vorgeschlagenen „Lindwurm-Tram“ könnte eine Entlastung für die chronisch überlasteten Strecken der U-3 und U-6 geschaffen werden. Die bestehenden U-Bahnstationen Sendlingertorplatz, Goetheplatz und Harras sind optimal erreichbar. Der geringere Haltestellenabstand der Trambahn ermöglicht jedoch eine bessere Erschließung der Wohnviertel.

Cetin Oraner (DIE LINKE), Brigitte Wolf (DIE LINKE)

 

Originalvorlage als PdF_Dokument