Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Antrag (in Bearb.): Sommer in der Stadt partizipativ evaluieren – „Runden Tisch“ installieren

Die Stadtratsfraktion DIE LINKE/DIE PARTEI schlägt vor, das Konzept "Sommer in der Stadt" durch einen „Runden Tisch“ der beteilgten Referate zu evaluieren.

 

Die an der Umsetzung der verschiedenen Bausteine von „Sommer in der Stadt“ beteiligten Referate werden beauftragt, ab September einen monatlich stattfindenden „Runden Tisch“ einzurichten, um zwischen Verwaltung, Betroffenen, Beteiligten und Bürger*innen Erfolge und Probleme dieses Konzeptes zu evaluieren.

Dieser „Runde Tisch“ legt bis spätestens März 2021 Ergebnisse vor, die eine Weiter- oder Neuplanung für den Sommer 2021 optimieren.

Zwischenergebnisse werden bereits für das Konzept „Winter in der Stadt“ genutzt.

Begründung:

Der Stadtrat hat auf die Corona-Krise sehr schnell reagiert und eine Vielzahl von Maßnahmen für den Sommer beschlossen. Das Kernprojekt darin ist der „Sommer in der Stadt“, in dem öffentlicher Raum neu organisiert wird, Kulturbühnen und Freischankflächen geschaffen, Flächen zur sportlichen Betätigung freigemacht werden etc. Wir können derzeit nicht davon ausgehen, dass der jetzige Ausnahmezustand nächstes Jahr vollständig beendet ist. Zudem ist schon jetzt zu beobachten, dass viele Bürger*innen erfreut auf diese Entwicklungen reagieren, vermehrt Fahrrad fahren und sich insbesondere gerne im Freien aufhalten. Eine mögliche Umgestaltung des Lebens im öffentlichen Raum wird also ohnehin in der Diskussion bleiben. Da der Großteil der Maßnahmen mit der „heißen Nadel“ gestrickt wurde, wird es natürlich auch Dinge geben, die nicht funktionieren, sich Fehler in der Konzeption offenbaren oder auch in der administrativen Abwicklung. Deswegen ist es unabdingbar, die Erfahrungen dieses Sommers zeitnah auszuwerten.

Hierfür ist ein monatlich wiederkehrender „Runder Tisch“ einzurichten, unter Einbeziehung der beteiligten Referaten, Bezirksausschüssen, AKIM, dem Behinderten- und dem Migrationsbeirat, aber insbesondere auch mit Vertreter*innen bürgerschaftlicher Initiativen (z.B. migrantische Gruppen wie „Morgen e.V.“, Künstler*innen und Gastronomen, Kinder- und Jugendhilfevereine, Vertreter*innen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Sozialarbeit, Streetworker*innen, Stadtteilkultur- oder Nachbarschaftsinitiativen). München darf sich nicht die Chance entgehen lassen, gestärkt aus dieser Krise herauszugehen, in dem basisdemokratische Strukturen gestärkt und bürgerschaftlicher Dialog und Partizipation vorangetrieben werden.

Initiative: Thomas Lechner
Marie Burneleit
Brigitte Wolf
Stefan Jagel

Mitglieder des Stadtrats

Originalvorlage als PdF-Dokument