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Antrag (in Bearb.): Quartierbezogene Bewohnerarbeit: Nachbarschaftstreffs stärken

Die Stadtratsgruppe DIE LINKE verlangt, dass die Ausstattung der derzeit 42 Nachbarschaftstreffs, die mit der quartierbezogenen Bewohnerarbeit betraut sind, verbessert wird.

Antrag

Quartierbezogene Bewohnerarbeit: Nachbarschaftstreffs stärken

Der Stadtrat möge beschließen:

Die Ausstattung der derzeit 42 Nachbarschaftstreffs, die mit der quartierbezogenen Bewohnerarbeit betraut sind, wird verbessert. Die gemäß Grundsatzbeschluss des Stadtrats aus dem Jahr 2015 vorgesehene Personalausstattung mit je einer halben Stelle wird auf durchschnittlich ein VZÄ erhöht.

Die bisherige Arbeit wird durch die Fortschreibung des Konzepts „Quartierbezogene Bewohnerarbeit“ weiterentwickelt und in einem Grundsatzbeschluss festgehalten.

 

Begründung:

Schon in einer ersten Wirkungsanalyse durch die Hochschule Pasing in 2013 wurde herausgestellt, dass aufgrund der Vielfalt der Aufgaben für die Nachbarschaftstreffs eine Mindestausstattung mit je einer VZÄ erforderlich ist. Bekanntlich sind die Nachbarschaftstreffs im Rahmen des nachbarschaftlichen Zusammenlebens für das ganze Spektrum der im Quartier auftauchenden Alltagsfragen zuständig. Dies reicht von Kinderbetreuung, über Veranstaltungsplanung, Müllproblemen bis zur Vorbeugung von Vandalismus.

So geht es beispielweise darum, dass sich um die etwa 25 Prozent der Kinder und Jugendlichen gekümmert wird, die weder Kita noch Hort besuchen – warum auch immer. Dies übrigens auch in Stadtvierteln, die nicht als soziale Brennpunkte gelten, wie etwa dem Ackermannbogen. Hier hat der Nachbarschaftstreff die Aufgabe übernommen, selbstorganisierte Spielgruppen zu initiieren.

Im Rahmen der Konzeptfortschreibung muss daher auch eine sinnvolle Ausweitung der Anzahl der Nachbarschaftstreffs dargestellt werden.

 

Cetin Oraner (DIE LINKE) Brigitte Wolf (DIE LINKE)

 

Originalvorlage als PdF-Dokument