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Antrag (in Bearb.): Mehr Platz für Schuleingangsuntersuchungen

Die Stadtratsfraktion DIE LINKE/DIE PARTEI verlangt geeignete Räumlichkeiten an unterscheidlichen Standorten im Stadtgebiet für die Schuleingangsuntersuchungen.

Antrag

Mehr Platz für Schuleingangsuntersuchungen

Der Stadtrat möge beschließen:

1) Das Kommunalreferat wird beauftragt, ausreichend Räumlichkeiten für die Schul-Eingangsuntersuchungen anzumieten.

2) Die Räume, die das Kommunalreferat anmietet, sind keine normalen Büroräume, sondern für Gesundheitsuntersuchungen bei Kindern geeignet; das heißt sie müssen ausreichend Platz bieten für Untersuchungsliege, Hör- und Sehtest, Waschbecken und dergleichen.

3) Das Kommunalreferat prüft die Möglichkeit einer dezentralen Anmietung von Räumen der Schul-Eingangsuntersuchungen in den Stadtteilen Riem und Feldmoching – Hasenbergl.

Begründung:

Neben den Vorsorgeuntersuchungen U8/U9 bietet die Schul-Eingangsuntersuchung für alle Kinder die Möglichkeit, den Entwicklungsstand sowie mögliche Einschränkungen, zum Beispiel im Hinblick auf chronische Erkrankungen, festzustellen und ggf. Therapien oder Förderungen einzuleiten. Sie sind damit ein Beitrag zur gesundheitlichen Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit. Diese Untersuchungen werden in der Landeshauptstadt München durch das Referat für Gesundheit und Umwelt in dafür vorgesehenen Räumen innerhalb des Referats durchgeführt. Durch die Covid-19 Epidemie und die gegen die weiteren Ausbreitungen eingeführten Regelungen zum Infektionsschutz mussten die Eingangsuntersuchungen, nach einer Pressemitteilung vom 09.06.2020, vorübergehend eingestellt werden. Nicht nur für eine Wiedereinführung der Untersuchungen braucht das RGU dringend Räumlichkeiten, die für die Gesundheitsuntersuchung der Kinder geeignet sind (ausreichend Platz, Wasseranschluss, barrierefreier Zugang). Von Vorteil wäre es hierbei, wenn das Kommunalreferat geeignete Räumlichkeiten an unterscheidlichen Standorten im Stadtgebiet anbieten könnte, damit es nicht zu einem zentralen Knotenpunkt und damit zu einem möglichen Superspreader-Ereignis kommen kann. In diesem Zusammenhang sollte auch geprüft werden, ob an diesen Standorten noch weitere Angebote zur Gesundheitsberatung angesiedelt werden können, so dass interdizipläre Gesundheitszentren in diesen Stadtteilen entstehen.

Fraktion DIE LINKE. / Die PARTEI
Initiative: Stefan Jagel
Brigitte Wolf Marie Burneleit Thomas Lechner

Mitglieder des Stadtrats

Originalanfrage als PdF-Dokument