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Antrag (in Bearb.): Mädchen-Projekt „amanda“ erhält den Anita-Augspurg-Preis – aber auch für mehr Stellen muss gesorgt werden

Die Stadtratsgruppe DIE LINKE fordert, dass für "amanda – Projekt für Mädchen und junge Frauen" eine weitere Stelle mit 20 Wochenstunden eingeplant wird.

Antrag                                                                                                                    

Mädchen-Projekt „amanda“ erhält den Anita-Augspurg-Preis – aber auch für mehr Stellen muss gesorgt werden

Der diesjährige Anita-Augspurg-Preis der Landeshauptstadt geht – hoch verdient – an Bayerns ältestes Mädchenberatungs-Projekt, an „amanda – Projekt für Mädchen und junge Frauen“. In Anbetracht der enormen Ausweitung der Beratungstätigkeit von amanda wird eine weitere Stelle mit 20 Wochenstunden in den anstehenden Haushalt für 2020 eingeplant und im Eckdatenbeschluss für Juli 2019 dem Stadtrat vorgelegt.

Begründung:

Das Projekt amanda ist seit 1978 – damals noch als „Mädchenprojekt“ des Trägervereins Verein für psychosoziale Initiative e.V. firmierend – im Bereich Sexualpädagogik und Gewaltprävention tätig. Die Notwendigkeit dieser Beratungstätigkeit mit ihrem vielfältigen Angebot an Seminaren in Schulen und Einrichtungen, Freizeiten, Workshops und Werkstätten steht außer Frage. Aber all dies – im letzten Jahr wurden rund 2 000 Kinder erreicht – wird durch sechs Frauen bewältigt, die sich in ganze 2,7 VZÄ (Vollzeitäquivalente) teilen müssen, d.h. 139 fachpädagogische Stunden und 26 Verwaltungsstunden. Die sechs Frauen arbeiten „am Anschlag“, viele Anfragen von Schulen können gar nicht mehr bedient werden und müssen auf das Folgejahr verschoben werden.

Eine Ausweitung um eine 20-Stunden-Stelle erscheint daher absolut angemessen.

 

Brigitte Wolf (DIE LINKE), Cetin Oraner (DIE LINKE)

 

Originalvorlage als PdF-Dokument