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Antrag (in Bearb.): Jungen Menschen Raum geben!

Die Stadtratsfraktionen SPD/Volt, DIE GRÜNEN/Rosa Liste und DIE LINKE/DIE PARTEI wollen dezentrale Möglichkeiten schaffen, damit sich Jugendliche niederschwellig, selbstbestimmt und den pandemiebedingten Hygienevorschriften entsprechend treffen können.

Jungen Menschen Raum geben!

Antrag

Die Stadt München wird beauftragt, schnellstmöglich dezentrale Möglichkeiten zu schaffen, damit sich Jugendliche und junge Erwachsene niederschwellig, selbstbestimmt und den pandemiebedingten Hygienevorschriften entsprechend treffen und entfalten können. Diese Möglichkeiten sollen nicht-kommerziell sein und einen Zusammenkommen oder Feiern bis in die Abend- und Nachtstunden ermöglichen.

Solange die Pandemie andauert, darauf zu achten, dass entsprechende Hygienekonzepte gemeinsam mit Partykollektiven und Trägern erarbeitet werden und die Verantwortung für deren Einhaltung bei der Stadt oder dem involvierten Träger liegt, damit jungen Menschen selbst hier nicht in rechtliche Schwierigkeiten kommen.

Begründung

Junge Menschen brauchen Raum zur freien Entfaltung. Insbesondere für Jugendliche ist solcher Raum jedoch knapp, immer wieder werden sie eher als Störfaktor empfunden denn als gleichberechtigte Teilnehmer*innen am Leben in der Stadt. Die Corona-Pandemie hat durch die vielfältigen Einschränkungen diese Situation noch verschärft. Junge Menschen brauchen aber dringend die Möglichkeit sich zu treffen, zu feiern, auch einmal laut zu sein.

Um all diesen Bedürfnissen gerecht zu werden und Angebote zu schaffen, die von vornherein möglichen Schwierigkeiten und lokale Konflikte ausräumen, sollte die Stadt aktiv entsprechende Möglichkeiten schaffen. Die Angebote sollen möglichst zahlreich und dezentral sein, um sicherzustellen, dass sich jeweils nicht zu viele Menschen auf einmal treffen. Denkbar sind auch mehrere kleinere Angebote über eine relativ große Fläche verteilt. Konsumfreiheit muss ein zentrales Element sein, damit allen jungen Menschen die Teilhabe ermöglicht wird. Aus demselben Grund ist auch auf Barrierefreiheit zu achten.

Die Träger der Münchner Freizeitstätten und der offenen Kinder- und Jugendarbeit sind hier wesentlich miteinzubeziehen.
gez.
Lena Odell
Barbara Likus
Anne Hübner
Christian Müller
Christian Köning
Kathrin Abele
Julia Schönfeld-Knor
Christian Vorländer

Fraktion SPD/Volt

Anja Berger
Sebastian Weisenburger
Sibylle Stöhr
Dominik Krause
Marion Lüttig
Clara Nitsche
Sofie Langmeier
Hannah Gerstenkorn

Fraktion Die Grünen – Rosa Liste

Marie Burneleit
Thomas Lechner
Stefan Jagel
Brigitte Wolf

Fraktion Die Linke/Die Partei

 

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