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Antrag (in Bearb.): Informationen zu Schwangerenkonfliktberatungen und Schwangerschaftsabbrüche

Die Stadtratsfraktion DIE LINKE/DIE PARTEI verlangt eine bessere Beratung zu Schwangerschaftsabbrüchen durch die Stadt München.

Antrag

Informationen zu Schwangerenkonfliktberatungen und Schwangerschaftsabbrüche

Der Stadtrat möge beschließen:

1. Auf der Homepage der Stadt München werden ausführlichere Informationen über weitere Einrichtungen (außer der städtischen) bereitgestellt werden, die Schwangerenkonfliktberatungen (SKB) vornehmen.

2. Auf der Homepage der Stadt München soll zur Unterseite der Bundesärztekammer verlinkt werden. Auf dieser ist eine Postleitzahlsuche nach Ärzt*Innen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, zu finden.

Begründung:

Schwangerschaften sind nicht immer gewollt. Eine vollumfängliche Information schwangerer Frauen auf der Website muenchen.de ist daher das Ziel.

Die Information, wo Schwangerenkonfliktberatungsgespräche, mit der Möglichkeit des Erhalts eines Beratungsscheins, geführt werden können ist zentraler Bestandteil einer holistischen Beratung während der Schwangerschaft. Dazu gehören alle Einrichtungen, nicht nur die städtischen.
Wenn die Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch gefallen ist, muss der Weg dahin für Frauen so einfach wie möglich gestaltet werden.

Die Rechtslage in Deutschland verbietet Ärzt*innen Informationen online bereit zu stellen, ob sie Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Für viele Frauen ist es deswegen schwer herauszufinden, wo Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen werden können. Dies ist eine zusätzliche Belastung in einer schwierigen Lage. Über die technisch einfach umzusetzende Verlinkung auf die Bundesärztekammer auf der muenchen.de Seite finden so Bürgerinnen und Bürger einfach und konzentriert alle notwendigen Informationen.

Initiative: Marie Burneleit (Die PARTEI)

Mitunterzeichnende: Brigitte Wolf (DIE LINKE.) Stefan Jagel (DIE LINKE.)
Thomas Lechner (DIE LINKE.)
Mitglieder des Stadtrats

Originalvorlage als PdF-Dokument