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Anfrage Kampf gegen Mietenwahnsinn (in Bearb.): Wie entwickelt sich die Zahl der Sozialwohnungen?

Die Stadtratsgruppe DIE LINKE fragt nach der Entwicklung des Bestandes an geförderten Wohnungen in den letzten 30 Jahren.

Anfrage

Kampf gegen Mietenwahnsinn: Wie entwickelt sich die Zahl der Sozialwohnungen?

Die Wohnungssituation in München verschärft sich Jahr für Jahr. Breite Teile der Bevölkerung können sich im freifinanzierten Bereich keine Wohnung mehr leisten und sind deswegen auf geförderten Wohnraum angewiesen. Trotz erhöhter Nachfrage sinkt deutschlandweit der Bestand dramatisch. Während in München die Anzahl an Sozialwohnungen in Bindung auf 43.000 geschrumpft ist, warten derzeit 30.000 Haushalte auf eine entsprechende Wohnung. Demgegenüber standen im letzten Jahr lediglich 3.200 vergebene Wohnungen.

Wir bitten daher den Oberbürgermeister folgende Fragen zu klären:

1. Wie hat sich der Bestand an geförderten Wohnungen (aufgeschlüsselt nach klassischen Sozialwohnungen und EOF-Wohnungen) in den letzten 30 Jahren in München entwickelt? (jeweils jährliche Zahlen)

2. Wie viele Wohnungen in München befinden sich aktuell in einer Form von Mietpreis- und Belegungsbindung? (bitte aufgeschlüsselt in die 25 Stadtbezirke)

3. Wie viele geförderte Wohnungen in München befinden sich jeweils im Besitz der kommunalen Wohnungsgesellschaften, der Genossenschaften oder privater Eigentümer? (bitte aufgeschlüsselt in die 25 Stadtbezirke)

4. Wie viele Wohnungen fallen jährlich bis 2030 aus der Mietpreis- und Belegungsbindung? (bitte aufgeschlüsselt in die 25 Stadtbezirke)

5. Wie viele geförderte Wohnungen sollen jeweils in den nächsten Jahren gemäß Beschlusslage entstehen?

 

Brigitte Wolf (DIE LINKE)

Cetin Oraner (DIE LINKE)

 

Originalvorlage als PdF-Dokument