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Anfrage*: Wird der vollständig Quellcode von Limux der open-source-community zur Verfügung gestellt?

Die Stadtratsgruppe DIE LINKE weist darauf hin, dass die LHM viel Wissen und Erfahrung über die Benutzung von Limux besitze. Deshalb solle der vollständige Quellcode der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden.

Anfrage:

Wird der vollständig Quellcode von Limux der open-source-community zur Verfügung gestellt?

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

leider hat sich die Stadt München von Limux und der Entwicklung eigener open-source-Anwendungen abgewandt. In der Digitalisierungsstrategie der Stadt sollen verstärkt Standardlösungen eingesetzt werden, Anpassungen dieser Standardlösungen an münchenspezifische Anforderungen sollen nur dort erfolgen,wo dies unumgänglich ist.

Die Stadt München hat jedoch sehr viel Wissen und Erfahrung in die Entwicklung von Limux und die Verbesserung zahlreicher open-source-Anwendungen gesteckt. Es wäre sehr schade, wenn diese bereits geleistete Arbeit einfach vernichtet würde.

Deshalb bitten wir um Beantwortung der folgenden Fragen:

1. Was geschieht mit dem Quellcode von Limux, mitsamt sämtlicher Repositories? Wird dieser vollständig archiviert und der open-source-community zur Verfügung gestellt?

2. Falls dies noch nicht erfolgt, warum nicht? Und wie wäre dies ggf. zu organisieren?

3. Bleiben die Verbesserungen in den open-source-Anwendungen (z.B. LibreOffice) erhalten?

4. Gibt es im Rahmen der Digitalisierungsstrategie noch einen regelmäßigen Austausch mit der open-source-community in München? Gibt es ein Format für einen regelmäßigen Wissenstransfer?

5. Es soll ein Digitalisierungsbeirat beim IT-Referat gegründet werden. Ist dabei auch daran gedacht, IT-Spezialisten von außerhalb der Stadtverwaltung einzubeziehen?

Brigitte Wolf (DIE LINKE)

Cetin Oraner (DIE LINKE)

 

Originalvorlage als PdF-Dokument