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Anfrage (in Bearb.): Nachgefragt: Offene Fragen zum HKW Nord 2

Stadträtin Brigitte Wolf (DIE LINKE) hakt nochmals bei einigen Fragen, die zum Heizkraftwerk Nord 2 gestellt und nur unzureichend beantwortet worden sind, nach.

Anfrage

Nachgefragt: Offene Fragen zum HKW Nord 2

Im Oktober letzten Jahres hat die Stadtratsgruppe der LINKEN fünf Anfragen zum Heizkraftwerk Nord 2 (HKW Nord 2) gestellt. Bei den kürzlich eingegangenen Antworten des RAW wurde deutlich, dass eine Vielzahl an Fragen nur teilweise oder gar nicht beantwortet wurden.

Wir bitten daher den Oberbürgermeister erneut, folgende Fragen zu beantworten:

1. Einsatzplan des Kraftwerksparks der SWM: Aus der Antwort der SWM wurde deutlich, dass neben der Versorgungssicherheit vor allem der Markt die Fahrweise der Kraftwerke bestimmt. Werden darüber hinaus ökologische Kriterien miteinbezogen oder nicht?

2. Welche maximalen Tiefsttemperaturen wurden jeweils in den Jahren 2009 bis 2018 in München gemessen? Bitte geben Sie dabei auch die jeweiligen Tiefsttemperaturen für die Monate November, Dezember, Januar und März für den gleichen Zeitraum an.

3. Wie schätzen die SWM die Auswirkungen des Klimawandelns bzw. das Ansteigen der Temperaturen und die daraus entstehenden Folgen auf den Wärmebedarf ein?
Im Winter 2019/2020 liegen die Temperaturen in etwa 3°C über dem langjährigen Durchschnitt.

4. Welche Verbraucher (geordnet nach Kategorien wie Gewerbe, Handel, Haushalte usw.) nutzen aktuell das Fernwärmenetz der SWM und wie hoch war deren jeweiliger Anteil am Gesamtwärmebedarf Münchens 2018?

5. Bei der Beantwortung der Fragen zur Leistungsreduktion von Süd GuD1 und zu der Abschaltung des Heizwerk Süd wird jeweils begründet, dass die thermische Einspeiseleistung am Standort Süd maximal ausgeschöpft wäre. Wären die Einspeisekapazitäten verfügbar, wenn die Süd GuD2 ausfallen würde?

6. Wie hoch ist die Zahl der jährlichen Betriebsstunden der einzelnen thermischen Erzeugungsanlagen der SWM? Wie hoch waren die jeweils erzeugte Wärmeleistung (MWth), die prozentuale Volllast und die CO2-Emissionen der Anlagen dabei? Bitte geben sie die Zahlen jeweils für die Jahre 2009 bis 2018 an.

7. In einem Gespräch mit den Stadtwerken wurde deutlich, dass auf dem Gelände in Perlach, auf dem ursprünglich eine Geothermie-Anlage gebaut werden sollte, eine andere Bebauung durch die Stadt festgelegt worden ist. Um welches Gelände handelt es sich dabei und welcher Bebauungsplan bzw. welche Bebauung ist dafür verantwortlich?

8. An welchen weiteren Standorten planen die SWM aktuell Geothermie-Anlagen zu errichten und wann sollen diese an das Fernwärmenetz Münchens angeschlossen werden? Welche Mittel benötigen die SWM, um den Ausbau zu beschleunigen?

Brigitte Wolf (DIE LINKE)

 

Originalvorlage als PdF-Dokument