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Anfrage (in Bearb.): Fortwährender Wohnungsleerstand in der Siedlung am Perlacher Forst

Die Stadtratsgruppe DIE LINKE moniert den Leerstand vieler Wohnungen in der ehemaligen amerikanischen Siedlung am Perlacher Forst und stellt deshalb eine Anfrage.

Anfrage:

Fortwährender Wohnungsleerstand in der Siedlung am Perlacher Forst

Schon seit langem gibt es Zeitungsberichte darüber, dass in der Siedlung am Perlacher Forst, auch amerikanische Siedlung genannt, über 30 Wohnungen leerstehen, dies teilweise bereits seit Jahren. Der Eigentümer ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Allein in den drei Häuserblöcken Cincinnatistr. 44 bis 48, 50 bis 54 und 56 bis 60 sind es aktuell 25 Wohnungen, die offensichtlich nicht genutzt werden. In der Umgebung finden sich weitere leerstehende Wohnungen. Anwohner bestätigen, dass dieser Zustand beständig anhält.

Da Wohnungssuchende und die Öffentlichkeit kein Verständnis mehr dafür haben, wenn Wohnungen gerade in München leerstehen, insbesondere solche, die im Besitz der öffentlichen Hand sind, bitten wir den Oberbürgermeister folgende Fragen zu beantworten:

 

1. Ist der Landeshauptstadt München dieser Missstand bekannt? Wurden die betreffenden Wohnungen bereits der städtischen Online-Meldeplattform gegen Zweckentfremdung gemeldet?

2. Wie oft und in welcher Form hat die Verwaltung bereits auf den Eigentümer eingewirkt, um den Leerstand zu verringern?

3. Gab es seitens der BImA Bauvoranfragen für Neubau oder Umbau bzw. Sanierungen für dieses Areal?

4. Welche Möglichkeiten sieht die Stadt, sich zumindest für Zwischennutzungen des leerstehenden Wohnraums einzusetzen?

5. Könnte die Stadt, die Wohnungen von der BImA ankaufen? Wenn ja, gibt es bereits Verhandlungen

 

Brigitte Wolf (DIE LINKE)

Cetin Oraner (DIE LINKE)

 

Originalvorlage als PdF-Dokument