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Anfrage (in Bearb.): Auswirkungen der Firmensitzverlagerung der Linde AG?

Die Stadtratsgruppe DIE LINKE möchte wissen, wie sich die Firmensitzverlagerung der Linde AG nach Dublin auf die Arbeitsplätze in München und auf die Gewerbesteuereinnahmen auswirkt.

Anfrage:
Auswirkungen der Firmensitzverlagerung der Linde AG?

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

laut Zeitungsberichten wird der DAX-Konzern Linde AG nach der Fusion mit dem US-Unternehmen Praxair seinen Firmensitz aus steuerlichen Gründen nach Dublin verlegen.

Dies wird wahrscheinlich Rückwirkungen auf Arbeitsplätze in München haben, zudem könnten Einnahmen aus der Gewerbesteuer zurückgehen.

Wir bitten deshalb um Beantwortung der folgenden Fragen?

1. Wie viele Menschen arbeiten aktuell für die Linde AG in München? Ist bekannt, wie viele Beschäftigte in den Nachbargemeinden Münchens für die Linde AG arbeiten?

2. Hat die Stadtverwaltung bereits Informationen darüber, wie viele dieser Arbeitsplätze entfallen, wenn der Firmensitz nach Dublin verlegt wird? Sind auch Produktionsstandorte gefährdet?

3. Wie wirkt sich die Verlagerung des Firmensitzes auf die in München anfallende Gewerbesteuer aus? In welcher Größenordnung könnten sich mögliche Steuerausfälle abspielen, ab welchem Zeitpunkt kann es zu Steuerausfällen kommen? Kann dies zu Einschränkungen für den städtischen Haushalt führen?

 

Brigitte Wolf (DIE LINKE) Cetin Oraner (DIE LINKE)

 

Originalvorlage als PdF-Dokument