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Änderungsantrag zum TOP 1 nicht-öffentlich: Anpassungen des neuen Gebäudes Qubes an Anforderungen für die ITÄnderungsantrag zum TOP 1 nicht-öffentlich: Anpassungen des neuen Gebäudes Qubes an Anforderungen für die IT

Die Stadtratsgruppe DIE LINKE hält eine Verbindungsbrücke und einen Drohnenparkplatz beim neuen Gebäude "Qubes" für überflüssig. Für den Antrag stimmten im Feriensenat vom 21.8.2019 außer der Antragstellerin die Fraktionen DIE GRÜNE/RL und die FDP/MUT.

Änderungsantrag zum TOP 1 nicht-öffentlich:

Anpassungen des neuen Gebäudes Qubes an Anforderungen für die IT

Der Antrag des Referenten wird wie folgt geändert:

Ziffer 1 geändert: it@M wird ermächtigt, die genannten Anpassungsforderungen in Höhe von 9,65 Mio. € 8,57 Mio € aufzuarbeiten und bei der Rosa Alscher Gruppe als Vermieterin vom neuen Gebäude „Qubes“ und bei der Stadtwerke München GmbH als Vermieterin des Bestandsgebäudes zur Umsetzung anzumelden. Folgende Punkte der detaillierten Kostenaufstellung werden nicht umgesetzt: Verbindungsbrücke, weitere Haltestelle Aufzug über Dach BT2, Drohnenparkplatz (Zuwegung und Absturzsicherung).

Ziffer 2 – 5: wie im Antrag des Referenten

Begründung:

Die Stadtverwaltung und an erster Stelle das IT-Referat sollen vollständig digitalisiert werden. Insbesondere das neue Gebäude wird als „IT Bürolandschaft für eine Arbeitswelt 4.0“ geplant. Dies bedeutet auch, dass die Mitarbeiter nur noch über mobile Arbeitsplätze verfügen und alle Akten und Unterlagen voll digitalisiert zentral in einer Cloud gespeichert werden müssen.

Das Argument, Akten und Hardware ließen sich wetterunabhängig über die Verbindungsbrücke überzeugt in diesem Zusammenhang nicht. Auch wird es keinen ständigen Strom von Beschäftigten zwischen den beiden Gebäuden geben. Meist wird doch heute schon eine Mail geschrieben, wenn der Kollege oder die Kollegin auch nur drei Räume weiter sitzt. Diese Entwicklung wird durch mobile Arbeitsplätze weiter voran getrieben.

Vorbereitungen für einen künftigen Drohnenparkplatz sind erst recht überflüssig. Erstens müssten dann tatsächlich alle städtischen Gebäude damit ausgerüstet sein, wie die Stadtkämmerei zu Recht anmerkt. Zudem wird es unter Sicherheitsaspekten streng reguliert werden müssen, wer wann auf welchen Wegen irgendwelche Sachen mit Drohnen über der Stadt befördert. Mir scheint die postalische Versorgung der städtischen Dienststellen als Begründung an den Haaren herbei gezogen, vor allem unter dem Aspekt der zunehmenden Digitalisierung. Es geht wohl eher um eine frei nutzbare Dachterrasse für das IT-Referat. Diesen Luxus muss die Stadt nicht finanzieren.

Brigitte Wolf (DIE LINKE) Cetin Oraner (DIE LINKE)
Originalvorlage als PdF-Dokument