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Änderungs-Antrag (in Bearb.): Hochhaus-Höhe begrenzen – Sichtachsen vom und zum Olympiapark nicht beschädigen

Die AG DIE LINKE/ÖDP weist darauf hin, dass das geplante Hochhaus der Knorr-Bremse (Standort Moosacher Straße 80) mit einer Höhe von 99m die Sichtachsen vom und zum Olympiapark viel zu stark beschädigen würde.

Änderungs-Antrag

TOP 5 des Ausschusses für Stadtplanung und Bauordnung vom 03.07.2019,

Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 15207:
A) Änderung des Flächennutzungsplanes mit integrierter Landschaftsplanung
und Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 2142 - Knorr-Bremse AG -

Durchführung eines städtebaulichen und landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerbs
- Eckdatenbeschluss -

B) Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses Moosacher Straße 80

Hochhaus-Höhe begrenzen – Sichtachsen vom und zum Olympiapark nicht beschädigen

Ziffer II. 6. des Antrags der Referentin wird folgendermaßen geändert:
Das Referat für Stadtplanung und Bauordnung wird ermächtigt, im weiteren Bebauungsplanverfahren für den Teilbereich 1 den überarbeiteten 2. 1. Preisträgerentwurf zugrunde zu legen, wobei die genaue Höhe noch näher zu untersuchen sowie zu bestimmen ist, jedoch bei etwa 65 m liegen soll und keinesfalls 78 m überschreiten darf. und der Entwurf nach den Maßgaben gemäß Buchstabe B), Ziffer 5. zu optimieren ist.

Begründung

Am Standort Moosacher Straße 80 würde ein Hochhaus mit 99 Metern das weltberühmte denkmalgeschützte Ensemble „Olympiapark“ viel zu stark beeinträchtigen. Eine Vergrößerung der Visualisierung von Seite 40 der Beschlussvorlage (s. umseitig) beweist, dass es beim Blick vom Olympiaberg nach Norden zu einer optischen Kollision zwischen einem Pylonen des Zeltdaches und dem Hochhaus kommen und das Hochhaus den Pylonen zudem an Höhe überragen würde. Damit würde die Wahrnehmbarkeit der Zeltdachkonstruktion in ihrer Gesamtheit erheblich gestört. Darüber hinaus ist zu vermuten, dass nicht nur die Sichtachse aus dem Olympiapark nach Norden, sondern auch auf den Olympiapark von Norden beschädigt würde. Hierzu fehlen ärgerlicher Weise in der Vorlage die zur abschließenden Beurteilung erforderlichen Visualisierungen.

Die auf den Seiten 10 - 12 der Vorlage erhobenen Forderungen der Unteren Denkmalschutzbehörde und des Bayerischen Landsamtes für Denkmalpflege nach einer Höhenbegrenzung sind im weiteren Verfahren unbedingt einzuhalten, um eine dauerhafte Beschädigung des denkmalgeschützten Ensembles „Olympiapark“ zu verhindern.

Der 1. Preisträgerentwurf überzeugt u.a. durch seine Fassadenvariationen mit filigraner Fassadengestaltung gegenüber der eintönigen Fassade des 2. Preisträgerentwurfes.

Brigitte Wolf (DIE LINKE) Tobias Ruff (ÖDP)
Çetin Oraner (DIE LINKE) Sonja Haider (ÖDP)

 

Originalvorlage als PdF-Dokument