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Anfrage: Wieso braucht es für den Standort Neuperlach nochmal 64 Millionen Euro?

Die Süddeutsche Zeitung berichtete am 27. April 2021 über die enorme Finanzlücke bei der München Klinik1. In dem Artikel findet sich folgender Satz: „Ende 2020 meldete die München Klinik in der Kämmerei an, dass auch im Krankenhaus Neuperlach nochmals 64 Millionen Euro für die Sanierung im Bestand nötig sein werden“. Dieser Satz löste durchaus, nicht nur bei den ehrenamtlichen Stadträt*innen, großes Erstaunen aus. Der Informationsstand war bis zu diesem Datum, dass die Sanierung am Klinikum Neuperlach abgeschlossen gewesen wäre.

Wir bitten vor diesem Hintergrund daher den Oberbürgermeister folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie begründen sich die Kosten in Höhe von 64 Millionen Euro und welche konkreten Maßnahmen stehen dahinter?

  2. Hätten diese Maßnahmen bei der Sanierung nicht mit eingeplant und erledigt werden können?

  3. Wenn die Maßnahmen zum Zeitpunkt der Sanierung schon bekannt waren, wer trägt die Verantwortung dafür, dass sie nicht schon im Voraus mitgeplant und durchgeführt wurden?

  4. Bereits Ende 2020 meldete die München Klinik die zusätzlichen Kosten an: warum wurde der Stadtrat erst Ende April / Anfang Mai über die erhebliche Kostensteigerung informiert?

Initiative:
Stadtrat Stefan Jagel

Gezeichnet:
Stadträtin Marie Burneleit
Stadträtin Brigitte Wolf
Stadtrat Thomas Lechner


https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-klinik-finanzen-stadtrat-1.5276123?reduced=true

Link zum RIS: https://www.ris-muenchen.de/RII/RII/ris_antrag_detail.jsp?risid=6624413


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