Anfrage: Wie läuft die befristete Vermietung bei Abrisshäusern der Münchner Wohnen?
Anfrage
Wie läuft die befristete Vermietung bei Abrisshäusern der Münchner Wohnen?
In der teuersten Stadt des Landes mit einer grassierenden Wohnungsnot gilt es Leerstand so weit wie möglich zu minimieren. Dies ist auch das Ziel der städtischen Wohnungsgesellschaft Münchner Wohnen. Viele Häuser der Vorgängergesellschaft GWG sollen abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. Zwischenzeitlich wurden einige der Wohnungen befristet vermietet, um dort Leerstand zu vermeiden bis die Bautätigkeiten beginnen. Jedoch zeigt sich, dass an vielen Orten wie in Moosach oder am Harthof viele Häuser und Wohnungen jahrelang leer stehen, bevor sie abgerissen werden, weil die befristeten Mietverträge schon lange ausgelaufen sind.
Wir bitten daher den Oberbürgermeister, folgende Fragen zu beantworten:
- Wie viele Wohnungen wurden um die Karlingerstraße in Moosach befristet vermietet und wie lange dauerte die befristete Vermietung insgesamt an?
- Wie viele Wohnungen wurden um die Karl-Postl-Straße am Harthof befristet vermietet und wie lange dauerte die befristete Vermietung insgesamt an?
- In welchen weiteren Abrissobjekten werden aktuell Wohnungen befristet vermietet? Um wie viele Wohnungen handelt es sich dabei jeweils und bis wann laufen die Befristungen?
- Wieso werden die befristeten Vermietungen nicht verlängert, wenn sich herausstellt, dass die Baumaßnahme erst wesentlich später starten kann und die Wohnungen ansonsten wieder leer stehen würden?
Initiative: Gezeichnet:
Stadtrat Stefan Jagel Stadträtin Marie Burneleit
Stadträtin Brigitte Wolf
Stadtrat Thomas Lechner
Hier geht´s zur Anfrage im RatsInformationsSystem: risi.muenchen.de/risi/antrag/detail/9271353

