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Keine Ausrichtung der IAA in München mehr ohne richtiges Nachhaltigkeitskonzept

Die Stadtverwaltung soll mit dem VDA in Verhandlungen treten, damit 2023 eine echte nachhaltige Mobilitätsmesse in München realisiert werden kann. Im Verkehrssektor, der 1/3 der CO2 Emissionen in Deutschland beiträgt, wurden seit 1990 keine Reduzierung der Emissionen erreicht.

Neben der Stadt München, den Münchner Bürger:innen, muss auch die Autoindustrie ihren Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele leisten. Statt Vollmundiger Ankündigungen und der Forderung nach staatlicher Förderung1 sollen Autofirmen ihre Strategien mit Maßnahmen und klaren Zeitplänen veröffentlichen.

Folgende Bedingungen sollen für eine Durchführung einer echten nachhaltigen Mobilitätsmesse erfüllt sein:

  1. verbindliche Erklärung der Autoindustrie zur Begrenzung der CO2-Emissionen ihrer Fahrzeuge mit dem Ziel der Einhaltung der Pariser Klimaziele
  2. Ausstieg aus Benzin- und Diesel-Pkw bis 2030
  3. Stopp aller Lobbytätigkeiten gegen EU-Klimagesetze2
  4. Beitrag zur innerstädtischen Verkehrswende

Begründung:

Mit der Ausstellung von Elektrofahrzeugen und einem Modell mit rezyklierten Materialen wollten die Autohersteller auf den Open Spaces der IAA ihren Wandel zu einer nachhaltigen Zukunft darstellen. Das ist bei weitem nicht ausreichend, um die Klimakrise zu begrenzen. Die Stadt München verliert an Glaubwürdigkeit, wenn sie einerseits eine Klimasatzung und eindeutige Ziele beschließt und andererseits eine Mobilitätsmesse zulässt, die nicht im Entferntesten nachhaltig ist.

 

Initiative:
Fraktion ÖDP/München-Liste

Sonja Haider, Mobilitätspolitische Sprecherin
Tobias Ruff
Dirk Höpner
Nicola Holtmann

 
 

Fraktion DIE LINKE./Die PARTEI
Brigitte Wolf, Mobilitätspolitische Sprecherin
Stefan Jagel
Thomas Lechner
Marie Burneleit
 

 

Link zum RIS: https://www.ris-muenchen.de/RII/RII/ris_antrag_detail.jsp?risid=6834675

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