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Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

12. Januar 2011

MitLinks Olympia-EXTRA

Interview mit Prof. Dr. Klaus Weber, Bezirksrat der LINKEN im Bezirkstag von Oberbayern, und Brigitte Wolf, Stadträtin der Linken im Stadtrat von München. Dokumentation von www. NOlympia.de "München 2018 - 18 Gründe gegen Olympia!"

Am 11.1.2011 hat München die Bewerbungsunterlagen für die Olympischen Winterspiele 2018 beim IOC eingereicht. Umweltverbände und unmittelbar Betroffene in den Alpengemeinden protestieren. Die LINKE im Bezirk Oberbayern und im Münchner Stadtrat lehnt das Projekt ab und unterstützt das breite Bündnis NOlympia.Einen Ausstieg haben auch der Bundesparteitag der Grünen, die Grünen im Landtag und die Grüne Jugend gefordert. Sie alle meinen, dass München und der bayerische Alpenraum für dieses Großereignis nicht der richtige Ort ist. Die Stadt hat keine gewachsene Verbindung zum Wintersport und ist keine Alpenstadt. Für die kleinräumigen bayerischen Alpentäler ist das Mega-Event zu groß. Die mangelnde Eignung führt schon im Vorfeld zu Spannungen in der Region. Betroffene in den Alpengemeinden werden unter Druck gesetzt und in den Widerstand getrieben. Die Landeshauptstadt München nimmt unfaire Vertragsbedingungen hin: dem IOC werden die Profite garantiert, Stadt und Land tragen die Risiken des Misslingens. Olympische Spiele – auch Winterspiele – sind eine große Sache, die Spuren hinterlässt. Die Sommerspiele 1972 waren Teil einer langfristig geplanten Stadtentwicklung. Die Ertüchtigung der Stadt für das Großereignis war auch eine nachhaltigen Verbesserung der Infrastruktur. Anders die Winterolympiade 2018: Man verspricht, die Schäden hernach wieder zu beseitigen. Falls das IOC München den Zuschlag erteilt, werden Natur, Infrastruktur und internationales Ansehen des Oberlandes und der Stadt leiden. Wenn das IOC einen anderen Austragungsort wählt, der die Veranstaltung vielleicht als Schritt seiner eigenen, nachhaltigen Entwicklung plant, sollte München das nicht als Affront auffassen, sondern als wertvollen Hinweis, dass Entwicklung und Vermarktung nicht länger verwechselt werden sollten. Brigitte Wolf


Das Olympia-EXTRA als PDF (4 Seiten A4)