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Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

5. Januar 2012

Stadt geht gegen rassistische Werbung auf der Wiesn vor!

Rassistische Werbung auf der Wiesn verhindern!
Antrag Nr. 08-14 / A 02798 vom 06.10.2011, eingegangen am 06.10.2011

Sehr geehrter Herr Stadtrat Akman,
mit Ihrem Antrag vom 06.10.2011 bitten Sie die Verwaltung darzustellen, ob sie Kenntnis von den rassistischen Begriffsbildungen und Darstellungen auf der diesjährigen Wiesn hatte, ob Beschwerden hierüber eingingen und welche Möglichkeiten bestehen, um gegen rassistische Begriffsbildungen und Darstellungen auf der Wiesn vorzugehen.
Das Referat für Arbeit und Wirtschaft und das Kreisverwaltungsreferat hatten keine Kenntnis von rassistischen Begriffsbildungen und Darstellungen auf der diesjährigen Wiesn. Die bei einigen Eis- und Süßwarenständen angebrachte Werbung, mit der unter dem Namen „Eismohr“ und der bildlichen Darstellung eines Dunkelhäutigen für einen Schokoladenüberzug (Schokoladenfettglasur) für Speiseeis geworben wurde, war auf den eingereichten Bewerberunterlagen und Fotos nicht ersichtlich.
Die Abteilung Veranstaltungen des Tourismusamtes erreichte erst gegen Ende des diesjährigen Oktoberfestes eine Beschwerde einer Besucherin über die besagte Eismohr-Werbung.

Auf die Beschwerde wurde umgehend reagiert und der Beschwerdeführerin mitgeteilt, dass die Betreiber der Eis- und Süßwarenstände von Seiten der Landeshauptstadt München aufgefordert werden, diese Art von Werbung zu unterlassen. Darüber hinaus gingen weder im Referat für Arbeit und Wirtschaft noch im Kreisverwaltungsreferat weitere Beschwerden über rassistische Begriffsbildungen bzw. Darstellungen auf der diesjährigen Wiesn ein. zeitnah auf die beiden Münchner Schaustellerverbände zugehen mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass rassistische Begriffsbildungen und Darstellungen auf der Wiesn zu unterlassen
sind und die Verbände bitten, ihre Mitglieder diesbezüglich nochmals zu sensibilisieren und zu informieren. Des Weiteren wird das Referat für Arbeit und Wirtschaft speziell die Bewerber mit Eis- und Süßwarenständen bei der Bewerbungsabgabe für das Oktoberfest 2012 persönlich ansprechen und darauf hinweisen, dass die monierte „Eismohr“-Werbung künftig zu unterlassen ist.

Für das Oktoberfest 2012 werden auch die Betriebsvorschriften für das Oktoberfest durch eine entsprechende Regelung ergänzt. Die für die Wiesn zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeshauptstadt München sind sich der geschichtlichen Verantwortung bewusst, wurden auch im Rahmen ihrer Ausbildungen für die Themen Rassismus und Diskriminierung sensibilisiert und zeigen auch durch ihr Verhalten, dass derzeit keine Notwendigkeit für eine zusätzliche Schulung besteht. Ich bitte Sie, von den vorstehenden Ausführungen Kenntnis zu nehmen und hoffe, dass Ihr Antrag zufriedenstellend beantwortet ist und als erledigt gelten darf.


120105_RAW_Antwort_rassistische_Werbung

Dateien:
120105_RAW_Antwort_rassisitische_Werbung.pdf44 K