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Namenskonvention der Dokumente

Erläuterung der Systematik von Dokumentnamen

Dokumente von DIE LINKE. Stadtratsgruppe München sind wie folgt benannt:
DATUM + REFERAT/ADRESSAT + AUTORIN + BESCHREIBUNG + DATEIENDUNG

Referat/AdressatIn

Kürzel

Referat/AdressatIn

BAU

Baureferat

DIR

Direktorium

EXT

sonstige

KLT

Kulturreferat

KOM

Kommunalreferat

KVR

Kreisverwaltungsref.

OBM

Oberbürgermeister

PLA

Referat für Stadtplanung und Bebauung

POR

Personal- und Organisationsreferat

RAW

Referat für Arbeit und Wirtschaft

RGU

Referat für Umwelt und Gesundheit

SCH

Schul- und Kultusreferat

SOZ

Sozialreferat

SKA

Stadtkämmerei (Finanzen)

AutorIn

Kürzel

Name

Funktion

BW

Brigitte Wolf

Stadträtin

DH

Dagmar Henn

Stadträtin

OA

Orhan Akman

Stadtrat

MF

Martin Fochler

Mitarbeiter

MS

Mario Simeunovic

Mitarbeiter

TK

Tino Krense

Mitarbeiter

20. April 2010

Militärwerbung an Münchner Schulen?

München, den 20.04.10

Anfrage: Militärwerbung an Münchner Schulen?

Nach mir vorliegenden Informationen soll vom 03. bis 07. Mai an Münchner Schulen
eine "Woche der Bundeswehr" stattfinden.

Werbeauftritte der Bundeswehr werden vielfach kritisiert. Insbesondere, weil meistens keine VertreterInnen einer gegenteiligen Ansicht (Vertreter von Friedensinitiativen, Friedensforscher, Zivildienstleistende o.ä.) anwesend sein dürfen und die Ansichten der Bundeswehr unwidersprochen stehen bleiben, obwohl sie es gesellschaftlich keineswegs sind.

Zur Zeit laufen außerdem Verhandlungen des Freistaates Bayern mit der Bundeswehr, um ein "Kooperationsabkommen" zu schließen (wie es z.B. mit NRW bereits existiert), das Veranstaltungen mit der Bundeswehr für die Schulen wie für die einzelnen Schüler verpflichtend machen soll.

Vor diesem Hintergrund stelle ich folgende Fragen:

  1. Beteiligen sich auch Schulen der Landeshauptstadt München an der "Woche der Bundeswehr"?
  2. Werden an diesen Schulen auch Vertreter von Positionen geladen, die denen der Bundeswehr widersprechen?
  3. Haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich einer Teilnahme an einer solchen Veranstaltung zu entziehen?
  4. Haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, der Abhaltung einer solchen Veranstaltung zu widersprechen?
  5. Wie hat die Landeshauptstadt München die Frage von Werbeveranstaltungen der Bundeswehr bisher gehandhabt?
  6. Wird die Landeshauptstadt München sich bei der Staatsregierung dafür einsetzen, Bundeswehrveranstaltungen wie bisher in die Entscheidung der
  7. Schule zu stellen und nicht verpflichtend zu machen?

Dagmar Henn
Stadträtin DIE LINKE.


Stichwort: 100420_SCH_DH_Militaerwerbung_Schulen

Dateien:
100420_SCH_DH_Militaerwerbung_Schulen.pdf76 K